Dienstag, 17. Januar 2006




Fluthilfe aus Deutschland erreicht die Not leidenden Menschen


Bericht einer Besichtigung vor Ort

Mátéffy Hajnalka, die Leiterin des Jugendprojekts Fehérlófia in Cristuru Secuiesc (Székelykeresztúr) und ihr deutscher Mann Wolfram Hesse, Vorstandsmitglied der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V. fuhren heute mit mir durch das Fehér-Nyikó-Tal in die vom Hochwasser betroffenen Dörfer Siménfalva und Kobátfalva. Wir wollten uns ein Bild von der Lage und der Verwendung der Hilfsgelder machen und Menschen aufsuchen, die unter der Flut gelitten hatten.

Die verheerende Flutwelle war im August 2005 gekommen, an einem schönen Sommertag. Vereinzelt hatte es Warnungen gegeben, doch niemand rechnete mit dem Schlimmsten. Als das Wasser kam und das Tal überflutete, riss es Vieh und Häuser mit sich und sogar Menschen kamen zu Tode. Auf unserer Fahrt erfuhren wir viele Geschichten und von einer möchte ich Ihnen berichten.


    Bild: Emléklap (ungarisch) - Zum Gedenken an die Flut