In ihrem Jahresbericht blickt Hajnalka Mátéffy, die Leiterin des Begegnungszentrums "Kerekudvar" auf das Jahr 2010 zurück.
Download als PDF: Jahresbericht-2010
Illustriert mit vielen Fotos zeigt dieser Bericht, wie gut das Programm von Feherlofia durch die Menschen in Keresztur angenommen wird.
Aus dem Inhalt:
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Herzlichen Dank an alle Förderer und Sponsoren - ganz besonders aber an die Walter-Gastreich-Stiftung, die erneut einen wesentlichen Teil der Personalkosten förderte.
]]>Es gibt viele bettelnde Rentner in den Großstädten und es kommen immer mehr kleine Kinder in die Obhut der Kinderschutzbehörde!
]]>Von Beate und Gerd Hauptmann
Zur der Einweihung des Begegnungshauses „Kerekudvar“ in Keresztur im Oktober 2009 konnten wir endlich die Kinder und Jugendlichen kennenlernen. Wir wollten gerne wieder kommen. So fuhren wir im Juni 2010 erneut dahin.
Unser Ziel war es, eine Gesundheitswoche über Zahn-Hygiene und praktisches Zähneputzen, sexuelle Aufklärung für Jungen und Mädchen sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen zu veranstalten. Wir wollten aber auch bei Spiel und Beschäftigung für die Kinder da sein.
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Danke an die Sparkasse Bautzen für ihre Unterstützung!
Die Sparkassenstiftung des Landkreises Bautzen unterstützt unsere drei Freiwiiligen. Etwa ein Jahr der Dienstzeit konnten wir dadurch absichern. Herzlichen Dank dafür!
„Wir wollen innerhalb der Stadt ein Motor sein - ein Ort, wo Jugendliche sich bilden können und ziviles Engagement lernen, wo sie erfahren, welche positive Kraft in ihnen steckt.“
Im Gespräch: Peter Großmann sprach mit Hajnalka Máteffy, der Vorsitzenden des Vereins Fehérlófia, über die Arbeit im neuen Jugendbildungszentrum „Kerekudvar“
Bautzen, am 9. November 2009.
Peter: Hajnalka, ihr seid für dieses Jahr durch die Walter-Gastreich-Stiftung gefördert worden. Für welche Mitarbeiter und Aktivitäten habt ihr die Fördermittel verwendet?
Hajnalka: Nacheinander sind drei Personen eingestiegen in die Förderung. Ich war als Leiterin des Projektes die Erste ab August auf einer 70-Prozent-Stelle, und das bleibt wohl auch erstmal so. Dann kam Gabriella Lörinczi, sie arbeitet seit November mit 100 Prozent. Als drittes förderten wir Kinga Balazs, sie arbeitet auch mit 100 Prozent, ebenfalls seit November.
Zusätzlich haben wir noch Honorargelder eingeplant. Dafür beauftragen wir einen freien Mitarbeiter mit der Akkreditation. In Rumänien müssen sich schließlich alle sozialen Organisationen derart registrieren und genehmigen lassen...
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„Jugendbildungszentrum Kerekudvar“ genialsozial-Projekt 2007
Zur Eröffnung ein Bericht von Rüdiger Steinke:
Liebe Freunde,
gern erzähle ich die Geschichte von Carol Daily, einer fast achtzigjährigen Dame jüdischer Abstammung aus Minnesota (USA), die vor einigen Jahren Teilnehmerin einer Wanderreise durch Rumänien war.
Als wir bei einer Wanderung durch Siebenbürgen wieder einmal feststellen mussten, dass alle Bäume an denen sich Wegmarkierungen befanden, offenbar gefällt wurden und wir uns folglich im herrlichen Hügelland verliefen, trafen wir zum Glück auf einen Hirten, dick eingepackt in einen traditionellen Napapijri Pullover, der seine hunderte Esel, Schafe und Ziegen auf dem Weg durchs Tal begleitete.
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Von Hannah Maneck
Als ich am 24.8. mit acht weiteren Engagierten von Bautzen aus in die Sommerrüstzeit 2009 startete, war Rumänien für mich noch ein fremdes Land. Ohne den Klang der Sprache im Ohr zu haben und ohne Sitten und Bräuche zu kennen, machte ich mich auf, um es zu erkunden, da ich ab September als neue Freiwillige der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V. dort leben werde. Leichtgemacht wurde mir das Ankommen durch die Erfahrungen derer, die schon in den letzten Jahren die Stadt Keresztur in Siebenbürgen (Bezirk Hargitha) besuchten. Die Rückkehr in dieses Land bedeutet für sie ein Stück weit „nach Hause zu kommen“. Ihnen bringen die tiefgründigen und einzigartigen Begegnungen vor Ort immer wieder Wärme in die Herzen – Begegnungen mit alten Freunden aus Szekelykeresztur, im Besonderen mit den Kindern und Jugendlichen des Kinderschutzbundes.
In der Presse: „Wir sind nicht zufrieden“, von Beatrice Ungar, Hermannstädter Zeitung, Ausgabe vom 10. April 2009
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Bild: Die Kinder zu Hause mit ihren Geschenken
Aus Bautzen machte sich eine Gruppe junger Menschen auf den Weg, um diese Erfahrung zu machen und zu teilen. Für manche aus der Gruppe ein vollkommen neues Erlebnis, Weihnachten nicht zu Haus, für andere eine erneutes Erleben einer sehr intensiven und herzlichen Zeit um Weihnachten und Silvester mit Kindern in einem anderen Land. Für alle jedoch ein stückweit eine Reise in etwas Ungewisses mit noch unbekannten Menschen, eine Reise voller Schwierigkeiten wie Klima, Kultur und Sprache, eine Reise voller Impressionen, eine Reise nach Cristuru-Secuiesc, ungarisch Székelykeresztur, einem kleinen Städtchen im Herzen Siebenbürgens.
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