
Danke an die Sparkasse Bautzen für ihre Unterstützung!
Die Sparkassenstiftung des Landkreises Bautzen unterstützt unsere drei Freiwiiligen. Etwa ein Jahr der Dienstzeit konnten wir dadurch absichern. Herzlichen Dank dafür!
„Wir wollen innerhalb der Stadt ein Motor sein - ein Ort, wo Jugendliche sich bilden können und ziviles Engagement lernen, wo sie erfahren, welche positive Kraft in ihnen steckt.“
Im Gespräch: Peter Großmann sprach mit Hajnalka Máteffy, der Vorsitzenden des Vereins Fehérlófia, über die Arbeit im neuen Jugendbildungszentrum „Kerekudvar“
Bautzen, am 9. November 2009.
Peter: Hajnalka, ihr seid für dieses Jahr durch die Walter-Gastreich-Stiftung gefördert worden. Für welche Mitarbeiter und Aktivitäten habt ihr die Fördermittel verwendet?
Hajnalka: Nacheinander sind drei Personen eingestiegen in die Förderung. Ich war als Leiterin des Projektes die Erste ab August auf einer 70-Prozent-Stelle, und das bleibt wohl auch erstmal so. Dann kam Gabriella Lörinczi, sie arbeitet seit November mit 100 Prozent. Als drittes förderten wir Kinga Balazs, sie arbeitet auch mit 100 Prozent, ebenfalls seit November.
Zusätzlich haben wir noch Honorargelder eingeplant. Dafür beauftragen wir einen freien Mitarbeiter mit der Akkreditation. In Rumänien müssen sich schließlich alle sozialen Organisationen derart registrieren und genehmigen lassen...
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„Jugendbildungszentrum Kerekudvar“ genialsozial-Projekt 2007
Zur Eröffnung ein Bericht von Rüdiger Steinke:
Liebe Freunde,
gern erzähle ich die Geschichte von Carol Daily, einer fast achtzigjährigen Dame jüdischer Abstammung aus Minnesota (USA), die vor einigen Jahren Teilnehmerin einer Wanderreise durch Rumänien war.
Als wir bei einer Wanderung durch Siebenbürgen wieder einmal feststellen mussten, dass alle Bäume an denen sich Wegmarkierungen befanden, offenbar gefällt wurden und wir uns folglich im herrlichen Hügelland verliefen, trafen wir zum Glück auf einen Hirten, dick eingepackt in einen traditionellen Napapijri Pullover, der seine hunderte Esel, Schafe und Ziegen auf dem Weg durchs Tal begleitete.
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Von Hannah Maneck
Als ich am 24.8. mit acht weiteren Engagierten von Bautzen aus in die Sommerrüstzeit 2009 startete, war Rumänien für mich noch ein fremdes Land. Ohne den Klang der Sprache im Ohr zu haben und ohne Sitten und Bräuche zu kennen, machte ich mich auf, um es zu erkunden, da ich ab September als neue Freiwillige der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V. dort leben werde. Leichtgemacht wurde mir das Ankommen durch die Erfahrungen derer, die schon in den letzten Jahren die Stadt Keresztur in Siebenbürgen (Bezirk Hargitha) besuchten. Die Rückkehr in dieses Land bedeutet für sie ein Stück weit „nach Hause zu kommen“. Ihnen bringen die tiefgründigen und einzigartigen Begegnungen vor Ort immer wieder Wärme in die Herzen – Begegnungen mit alten Freunden aus Szekelykeresztur, im Besonderen mit den Kindern und Jugendlichen des Kinderschutzbundes.
In der Presse: „Wir sind nicht zufrieden“, von Beatrice Ungar, Hermannstädter Zeitung, Ausgabe vom 10. April 2009
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Bild: Die Kinder zu Hause mit ihren Geschenken
Aus Bautzen machte sich eine Gruppe junger Menschen auf den Weg, um diese Erfahrung zu machen und zu teilen. Für manche aus der Gruppe ein vollkommen neues Erlebnis, Weihnachten nicht zu Haus, für andere eine erneutes Erleben einer sehr intensiven und herzlichen Zeit um Weihnachten und Silvester mit Kindern in einem anderen Land. Für alle jedoch ein stückweit eine Reise in etwas Ungewisses mit noch unbekannten Menschen, eine Reise voller Schwierigkeiten wie Klima, Kultur und Sprache, eine Reise voller Impressionen, eine Reise nach Cristuru-Secuiesc, ungarisch Székelykeresztur, einem kleinen Städtchen im Herzen Siebenbürgens.
]]>Rumänien in guten Händen. Sie mit sich - Wir mit euch. Weiter zusammen. Ein Mann für ein gutes Rumänien. Glaubwürdigkeit, Treue, Verantwortung. Wähl für dich. Wahlsprüche, die zur Zeit auf vielen Plakaten in Klausenburg zu sehen sind. Für die Zeit nach den Parlamentswahlen am 30. November versprechen die politischen Parteien Rumäniens vieles. Aber glauben die Wähler ihnen? Was halten sie von ihren Politikern? Wem werden sie ihre Stimme geben? Und welche Probleme müssen ihrer Meinung nach von den Gewinnern der Wahl gelöst werden?
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Am 30. Oktober erschien in der Zeit ein interessanter Artikel über das Studieren in Rumänien. Der Autor zitiert dabei Helena Bähr, eine junge Frau aus Bautzen, die einen Freiwilligendienst in Keresztúr (Cristuru Secuiesc) beim Projekt Fehérlófia leistete, das von der Rumänieninitiativgruppe Bautzen unterstützt wird. „Bisher zieht es deutschen Studenten allerdings hauptsächlich aus biografischen Gründen nach Osteuropa, etwa weil sie dort Verwandte oder Freunde haben. Das gilt auch für Helena Bähr. Ihre Beziehung zu Rumänien begann schon nach dem Abitur, als sie für zehn Monate in Cristuru Secuiesc, einem Städtchen in der rumänischen Provinz, als Freiwillige mit Heimkindern arbeitete und dort viele Freundschaften schloss. »Damals habe ich das Land lieben gelernt«, erzählt die Studentin. Als sie später ihr Masterstudium plante, sei ihr schnell klar geworden, dass sie noch einmal nach Rumänien gehen würde.„
In diesem Zusammenhang weisen wir auf zwei Berichte von Helena Bähr aus ihrer Zeit als Freiwillige hin: „Freiwilligendienst bei Fehérlófia“ und „Freitagstreff“.

Bild: Helena beim Freitagstreff, in ihrer Zeit bei Fehérlófia
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Der Baum isst selbst nicht seine süßen Früchte.
Es trinkt der Fluss nicht seine eigenen Fluten.
Und für sich selber regnet nicht die Wolke.
Zum Nutzen anderer dient die Kraft des Guten.
Sehr geehrte Freunde und Förderer,
mit dieser kleinen Geschichte grüßen wir Sie zur Weihnacht und zum neuen Jahr. Möge das neue Jahr gut zu Ihnen sein und viele erfreuliche Erfahrungen für Sie bereithalten.
Wir bedanken uns recht herzlich für alle Unterstützung und Hilfe im vergangenen Jahr. Sie haben dazu beigetragen, dass wir unsere Arbeit mit den elternlosen Kindern in Cristuru-Secuiesc/Rumänien fortführen konnten.
Für uns war das letzte Jahr mit vielen schönen aber auch traurigen Erfahrungen verbunden. Schön ist es zu sehen, wie junge Menschen die kaum Unterstützung durch Eltern oder Staat erfahren, dank unserer Arbeit für sich selber Mut und Lust am Leben finden. Dies bekommen wir oft und auf vielfältige Weise mitgeteilt.

Bild: Kinder im Jugendprojekt Fehérlófia