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<title>Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.</title>
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<modified>2011-06-14T23:24:45Z</modified>
<tagline>Die Aktivitäten der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V. beziehen sich seit 14 Jahren auf den Aufbau von Projekten im Bezirk Harghita, zumeist auf den Ort Cristuru Secuiesc (Székelykeresztúr).</tagline>
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<copyright>Copyright (c) 2011, Peter</copyright>
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<title>Jahresbericht von Feherlofia</title>
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<issued>2011-06-14T23:02:06Z</issued>
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<summary type="text/plain">In ihrem Jahresbericht blickt Hajnalka Mátéffy, die Leiterin des Begegnungszentrums &quot;Kerekudvar&quot; auf das Jahr 2010 zurück. Download als PDF: Jahresbericht-2010 Illustriert mit vielen Fotos zeigt dieser Bericht, wie gut das Programm von Feherlofia durch die Menschen in Keresztur angenommen wird....</summary>
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<![CDATA[<p><a href="/download/jahresbericht_feherlofia_2010.pdf"><img alt="jahresbericht-feherlofia-160.jpg" src="http://www.rig-bautzen.de/img/jahresbericht-feherlofia-160.jpg" width="160" height="226" align="right" /></a>In ihrem Jahresbericht blickt Hajnalka Mátéffy, die Leiterin des Begegnungszentrums "Kerekudvar" auf das Jahr 2010 zurück. </p>

<p><a href="/download/jahresbericht_feherlofia_2010.pdf"><b>Download als PDF: Jahresbericht-2010</b></a></p>

<p>Illustriert mit vielen Fotos zeigt dieser Bericht, wie gut das Programm von Feherlofia durch die Menschen in Keresztur angenommen wird.</p>

<p>Aus dem Inhalt:<br />
<ul><li><b>Die soziale Arbeit mit den Waisenkindern und Jugendlichen vom Kinderschutzbund</b></li><li>Rumänische, Roma und ungarische Kinder in der Märchenecke</li><li><b>Das Handwerksatelier - Nicht kaufen, alles mit der eigenen Hand!</b></li><li> Kinderprogramm für die Kinder vom Kinderschutzbund</li><li><b>Gesundheitswoche  mit Familie Hauptmann und Familie Miersch aus Bautzen</b></li><li>Mittelalterwoche im Kerekudvar</li><li><b>Internationales Jugendzeltlager in Craciunel</b></li><li>Gartenausbau, ein Projekt von <a href="http://www.jugendhilft.de/">Jugend Hilft</a> aus Deutschland</li><li><b>Die deutschen Freiwilligen Franziska, Klara und Hannah</b></li><li>Das Projekt des Jahres: „Unser Grünes Gold, der Baum”</li><li><b>Weihnachten mit den Waisenkindern und Jugendlichen</b></li></ul></p>

<p>Jetzt herunterladen und anschauen... <a href="/download/jahresbericht_feherlofia_2010.pdf"><b>Jahresbericht-2010.pdf</b></a></p>

<p>Herzlichen Dank an alle Förderer und Sponsoren - ganz besonders aber an die <a href="http://stiftungen.stifterverband.info/t210_gastreich/index.html">Walter-Gastreich-Stiftung</a>, die erneut einen wesentlichen Teil der Personalkosten förderte.</p>]]>

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<title>Aktueller Freundesbrief</title>
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<summary type="text/plain"><![CDATA[Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden. PDF-Datei - ca.&nbsp;1 MB...]]></summary>
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<dc:subject>Freundesbrief PDF</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden.</p>

<p><img src="/_img/pdficon_small.gif" width="23" height="16"><a href="/download/Freundesbrief-Dezember-2010.pdf">PDF-Datei - ca.&nbsp;1 MB</a></p>

<p><a href="/download/Freundesbrief-Dezember-2010.pdf"><img src="/img/freundesbrief_160.gif" alt="" border="0" width="160" height="226"></a></p>]]>

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<title>Weihnachtsgeschenke für Waisenkinder</title>
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<issued>2010-12-01T13:11:35Z</issued>
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<summary type="text/plain">Wir danken allen Familien aus dem Kreis Bautzen, die wieder Weihnachtspäckchen für Kinder in Cristuru Secuiesc gepackt haben! Die Kinder bekommen sie pünktlich an Heiligabend zur Weihnachtsfeier im Begegnungshaus „Kerekudvar“....</summary>
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<![CDATA[<p>Wir danken allen Familien aus dem Kreis Bautzen, die wieder Weihnachtspäckchen für Kinder in Cristuru Secuiesc gepackt haben! Die Kinder bekommen sie pünktlich an Heiligabend zur Weihnachtsfeier im Begegnungshaus „Kerekudvar“.</p>]]>

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<title>Die Kreissparkasse Bautzen macht uns mobil</title>
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<modified>2010-12-01T13:13:12Z</modified>
<issued>2010-12-01T13:11:01Z</issued>
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<summary type="text/plain">Bisher fuhren die Sozialarbeiterinnen in Cristuru Secuiesc bei ihrer mobilen Arbeit mit einem älteren VW-Bus, den über Jahre das Unternehmen OBAG zur Verfügung stellte. Nun mussten wir das Fahrzeug stilllegen. Die Kreissparkasse Bautzen förderte die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges mit...</summary>
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<![CDATA[<p>Bisher fuhren die Sozialarbeiterinnen in Cristuru Secuiesc bei ihrer mobilen Arbeit mit einem älteren VW-Bus, den über Jahre das Unternehmen OBAG zur Verfügung stellte. Nun mussten wir das Fahrzeug stilllegen. Die Kreissparkasse Bautzen förderte die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges mit 13.000 €! Wir werden davon einen Dacia Logan als Neuwagen kaufen. Jetzt sind wir vor Ort wieder mobil - DANKE!</p>]]>

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<title>Die Zahl der elternlosen Kinder steigt an!</title>
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<modified>2010-12-01T13:10:29Z</modified>
<issued>2010-12-01T13:10:06Z</issued>
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<summary type="text/plain">In Folge der Wirtschaftskrise verarmen große Teile der Bevölkerung. Viele Menschen, die im Ausland gearbeitet und mit dem Geld ihre Familien daheim versorgt haben, sind in den Gastländern arbeitslos geworden und sind nach Rumänien zurückgekehrt. Damit fehlen tragende Einkommen und...</summary>
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<![CDATA[<p>In Folge der Wirtschaftskrise verarmen große Teile der Bevölkerung. Viele Menschen, die im Ausland gearbeitet und mit dem Geld ihre Familien daheim versorgt haben, sind in den Gastländern arbeitslos geworden und sind nach Rumänien zurückgekehrt. Damit fehlen tragende Einkommen und viele Familien sind hochverschuldet. Mehr und mehr Straßenkinder betteln in der Stadt.</p>

<p>Es gibt viele bettelnde Rentner in den Großstädten und es kommen immer mehr kleine Kinder in die Obhut der Kinderschutzbehörde!</p>]]>

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<title>Unsere Gesundheitswoche im Juni 2010</title>
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<modified>2010-12-01T13:09:44Z</modified>
<issued>2010-12-01T13:09:23Z</issued>
<id>tag:,2010:/3.199</id>
<created>2010-12-01T13:09:23Z</created>
<summary type="text/plain">„Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean an Willen und Verstand“ (Blaise Pascal) Von Beate und Gerd Hauptmann Zur der Einweihung des Begegnungshauses „Kerekudvar“ in Keresztur im Oktober 2009 konnten wir endlich die Kinder und Jugendlichen kennenlernen. Wir wollten...</summary>
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<![CDATA[<p><b>„Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean an Willen und Verstand“  (Blaise Pascal)</b></p>

<p><i>Von Beate und Gerd Hauptmann</i></p>

<p>Zur der Einweihung des Begegnungshauses „Kerekudvar“ in Keresztur im Oktober 2009 konnten wir endlich die Kinder und Jugendlichen kennenlernen. Wir wollten gerne wieder kommen. So fuhren wir im Juni 2010 erneut dahin.</p>

<p>Unser Ziel war es, eine Gesundheitswoche über Zahn-Hygiene und praktisches Zähneputzen, sexuelle Aufklärung für Jungen und Mädchen sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen zu veranstalten. Wir wollten aber auch bei Spiel und Beschäftigung für die Kinder da sein.</p>]]>
<![CDATA[<p>Die Kinder interessierten sich sehr für diese Themen und waren begeistert. Dankbar nahmen sie unsere Anwesenheit und Hilfe an. Es war eine spannende Zeit! Wir werden die Menschen in Keresztur weiterhin unterstützen und kommen gerne wieder.</p>

<p><b>„Ich möchte später einen Mann, der mich und meine Kinder nicht schlägt...“</b></p>

<p><i>Von Gudrun und Christian Miersch</i></p>

<p>Bei einem Programm unserer Gesundheitswoche fragten wir die Mädchen, wie sie sich ihren künftigen Ehemann vorstellen und wie viele Kinder sie einmal haben möchten. Es waren alles Kinder von Roma. Die Antworten berührten uns sehr.</p>

<p>Sie wollten einen Mann, der sie und ihre Kinder nicht schlägt und keinen Alkohol trinkt.<br />
Mehr als zwei Kinder wollte keine der Mädchen. Wir merkten, dass sie froh und dankbar waren, mit jemandem über ihre schlimme Vergangenheit zu sprechen und in den Arm genommen zu werden.</p>

<p>Sehr berührte uns, als ein Mädchen darüber sprach, wie sie zusehen musste, als der Vater und Großvater fast ihre Mutter totgeschlagen hätten. Danach kam sie und die Geschwister ins Kinderheim.</p>

<p><b>Sie sahen die Eltern nicht wieder...</b></p>]]>
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<title>Von unseren Freiwilligen</title>
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<modified>2010-05-04T00:05:25Z</modified>
<issued>2010-05-03T23:19:42Z</issued>
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<created>2010-05-03T23:19:42Z</created>
<summary type="text/plain">Link zu aktuellen Fotos (Fotostream von Rumänieninitiativgruppe Bautzen RIG-Bautzen.de) Danke an die Sparkasse Bautzen für ihre Unterstützung! Die Sparkassenstiftung des Landkreises Bautzen unterstützt unsere drei Freiwiiligen. Etwa ein Jahr der Dienstzeit konnten wir dadurch absichern. Herzlichen Dank dafür!...</summary>
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<![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/rig-bautzen/">Link zu aktuellen Fotos (Fotostream von Rumänieninitiativgruppe<br />
Bautzen RIG-Bautzen.de)</a>	</p>

<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4015/4439667591_441bd09b3f_m.jpg" /><br /></p> 

<p>Danke an die Sparkasse Bautzen für ihre Unterstützung!</p>

<p>Die Sparkassenstiftung des Landkreises Bautzen unterstützt unsere drei Freiwiiligen. Etwa ein Jahr der Dienstzeit konnten wir dadurch absichern. Herzlichen Dank dafür!<br />
		<br />
</p>]]>

</content>
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<title>Freundesbrief Mai 2010</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/freundesbrief_mai_2010-archiv.html" />
<modified>2010-06-15T11:23:15Z</modified>
<issued>2009-11-30T15:21:53Z</issued>
<id>tag:,2009:/3.194</id>
<created>2009-11-30T15:21:53Z</created>
<summary type="text/plain"><![CDATA[Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden. &raquo; Jetzt Fördermitglied werden! PDF-Datei - ca.&nbsp;1.8 MB...]]></summary>
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<dc:subject>Freundesbrief PDF</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden.</p>

<p>&raquo; <a href="/download/foerdermitgliedschaft.pdf"><b>Jetzt Fördermitglied werden!</b></a></p>

<p><img src="/_img/pdficon_small.gif" width="23" height="16"><a href="/download/Freundesbrief-Mai-2010.pdf">PDF-Datei - ca.&nbsp;1.8 MB</a></p>

<p><a href="/download/Freundesbrief-Mai-2010.pdf"><img src="/img/freundesbrief_160.gif" alt="" border="0" width="160" height="226"></a></p>]]>

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<title>Interview mit der Leiterin des Jugendbildungszentrums</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/interview_mit_der_leiterin_des_jugendbildungszentrums-archiv.html" />
<modified>2009-11-23T09:40:42Z</modified>
<issued>2009-11-23T09:28:15Z</issued>
<id>tag:,2009:/3.192</id>
<created>2009-11-23T09:28:15Z</created>
<summary type="text/plain">„Wir wollen innerhalb der Stadt ein Motor sein - ein Ort, wo Jugendliche sich bilden können und ziviles Engagement lernen, wo sie erfahren, welche positive Kraft in ihnen steckt.“ Im Gespräch: Peter Großmann sprach mit Hajnalka Máteffy, der Vorsitzenden des...</summary>
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<![CDATA[<p><img alt="Hajnalka Máteffy" src="http://www.rig-bautzen.de/img/hajnalka-200.jpg" hspace="16" vspace="4" width="121" height="200" align="right" border="0"/><strong>„Wir wollen innerhalb der Stadt ein Motor sein - ein Ort, wo Jugendliche sich bilden können und ziviles Engagement lernen, wo sie erfahren, welche positive Kraft in ihnen steckt.“</strong></p>

<p>Im Gespräch: Peter Großmann sprach mit Hajnalka Máteffy, der Vorsitzenden des Vereins Fehérlófia, über die Arbeit im neuen Jugendbildungszentrum „Kerekudvar“</p>

<p>Bautzen, am 9. November 2009.</p>

<p><i>Peter: Hajnalka, ihr seid für dieses Jahr durch die <a href="http://stiftungen.stifterverband.info/t210_gastreich/index.html" rel="nofollow">Walter-Gastreich-Stiftung</a> gefördert worden. Für welche Mitarbeiter und Aktivitäten habt ihr die Fördermittel verwendet?</i></p>

<p>Hajnalka: Nacheinander sind drei Personen eingestiegen in die Förderung. Ich war als Leiterin des Projektes die Erste ab August auf einer 70-Prozent-Stelle, und das bleibt wohl auch erstmal so. Dann kam Gabriella Lörinczi, sie arbeitet seit November mit 100 Prozent. Als drittes förderten wir Kinga Balazs, sie arbeitet auch mit 100 Prozent, ebenfalls seit November.</p>

<p>Zusätzlich haben wir noch Honorargelder eingeplant. Dafür beauftragen wir einen freien Mitarbeiter mit der Akkreditation. In Rumänien müssen sich schließlich alle sozialen Organisationen derart registrieren und genehmigen lassen...</p>]]>
<![CDATA[<p>Das Problem ist, dass diese Genehmigung eng mit dem Betrieb des neuen Hauses zusammenhängt. Wir beantragen sie nicht nur für unsere soziale Arbeit, sondern es hängen auch alle anderen Genehmigungen daran, wie zum Beispiel der Brandschutz oder auch schon die gesamte Baugenehmigung für den Betrieb des Hauses. Wir beginnen jetzt, alle Unterlagen zu erarbeiten, wissen aber noch nicht genau, wie hoch das nötige Honorar wird: zwischen 500 und 700 Euro wird das kosten.</p>

<p>Wir haben noch ein weiteres Honorar eingeplant für einen Mann, sein Name ist Joseph Simoffy. Er ist Angestellter beim Verein „Ein Haus für Morgen“ und wir wollen ab dem kommenden Jahr mit ihm arbeiten. Er hat früher schon als Erzieher im Kinderheim gearbeitet und ist jetzt angestellt als eine Art Kulturmanager. In seiner jetzigen Arbeit ist er verantwortlich für das Jugend-Blasorchester und er soll ein ähnliches Kulturprogramm auch bei uns leiten, mit unseren Kindern aus dem Kinderheim. Du kennst die Gruppe „Árvácskák“?</p>

<p><i>Peter: Ich habe davon gehört, ja.</i></p>

<p>Hajnalka: Das wäre schön, wenn wir so etwas auf die Beine stellen könnten. Das wäre ein Jugendchor ähnlich wie TenSing, aber nicht mit englischen Liedern, sondern mit dem Schwerpunkt auf traditioneller ungarischer Musik. Und das wäre Josephs Aufgabe: so eine Jugendgruppe aufzubauen, komplett mit jungen Musikern und Instrumenten und allem was dazugehört.</p>

<p><i>Peter: Du hattest vorhin die drei Personen genannt, die fest bei euch angestellt sind. Du, Gabriella und Kinga. Was sind konkret deren Aufgaben und was für eine Rolle spielen sie im Verein?</i></p>

<p>Hajnalka: Nun, ich habe die Leitung inne, gestaltet die Beziehungen zu Deutschland und bin Anleiterin für die soziale Arbeit und das Funktionieren des Hauses. Das heißt, anfangs bin ich an fast allen Programmen beteiligt. Manchmal gebe ich Beratung für einzelne junge Menschen. Und dann bin ich noch für die sozialpädagogische Anleitung der drei deutschen Freiwilligen verantwortlich. Soviel zu meiner Arbeit.</p>

<p>In Gabriellas Arbeitsbereich fällt es, Förderprogramme und Gelder zu akquirieren. Außerdem gestaltet sie einige Programme. Sie hat zum Beispiel eine Fortbildung besucht für psychologisches Training zur Selbsterkenntnis. Das bietet sie als Einzelberatung für die Heimjugendlichen an. Für manche Programme ist sie komplett verantwortlich, zum Beispiel organisiert sie gerade einen Weihnachtsmarkt für die ganze Stadt.</p>

<p>Kinga wiederum hat neben administrativen Aufgaben, wie zum Beispiel Rechnungen bezahlen oder Behördengänge, die Verantwortung für ein ganz besonderes Programm: Sie soll eine Puppentheatergruppe aufbauen, mit der wir auch überregional auftreten können. Wir denken, dass ein solches Projekt für die Kinder aus dem Kinderheim ganz wichtig wäre: etwas, worauf sie besonders stolz sein können. Insgesamt gestaltet sie verschiedene Programme für die Kinder und Jugendlichen.</p>

<p><i>Peter: Was denkst du - Wie wird sich die Arbeit im nächsten Jahr entwickeln mit dem neuen Jugendbildungszentrum? Wo siehst du die Schwerpunkte eurer Arbeit?</i></p>

<p>Hajnalka: Zuerst führen wir natürlich die soziale Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen aus dem Kinderheim fort. Dann geht es uns darum, die Räume des Jugendbildungszentrums als eine Art Gemeinschaftshaus auch anderen Gruppen aus der Stadt anzubieten.</p>

<p>Die Arbeit mit den Heimjugendlichen ist psychologisch und therapeutisch geprägt. Wir bieten ihnen tägliche Programme an. Das Konzept dahinter ist eine betreuende Sozialarbeit, mit der wir Entwicklungsdefizite der Jugendlichen heilen wollen.</p>

<p>Wichtig ist uns auch die Integration dieser jungen Menschen in das Gemeinwesen. Deshalb öffnen wir das neue Zentrum für andere Gruppen aus der Stadt. Zum Beispiel hat uns sogar die Polizei gebeten, dass wir sie an unserer Arbeit beteiligen. Sie repräsentieren eine rumänische Bevölkerungsgruppe und möchten als solche an unseren Programmen teilnehmen, zum Beispiel auch zu Ausflügen mitkommen. Ich denke, Sie wollen ihr Image verbessern, denn es gibt ja immer noch Spannungen und Vorurteile zwischen den ethnischen Gruppen.</p>

<p>Wir wollen eine Vermittlerrolle spielen zwischen der ungarischen Mehrheitsbevölkerung und den rumänischen Bevölkerungsgruppen in der Stadt. So bieten wir zum Beispiel schon seit mehr als zwei Jahren Rumänisch-Unterricht für die ungarischstämmigen Jugendlichen an.</p>

<p>Ein weiterer wichtiger Bereich ist die international geprägte Arbeit, die Vermittlung von europäischen Werten und Kultur. Dazu gehört zum Beispiel, dass wir Sommerlager, also internationalen Jugendaustausch, organisieren und schon seit Jahren deutsche Freiwillige in unserem Projekt aufnehmen.</p>

<p>Ein ganz wichtiges Ziel ist es, dass wir den Verein noch stärker in europäische Strukturen einbinden und Teil von multilateralen Partnernetzwerken werden. Auch dafür wird Gabriella Lörinczi verantwortlich sein. Sie war deshalb bereits im Oktober zu einem EU-Seminar in Bautzen, wo Grundlagen für ein europäisches Netzwerk in der Jugendarbeit gelegt wurden. Unser deutscher Partner ist dafür der Verein Steinhaus Bautzen mit seinem soziokulturellen Zentrum.</p>

<p>Insgesamt könnte man diesen Bereich nicht nur mit dem Titel „Integration“, sondern auch mit „Friedensarbeit und Versöhnung“ überschreiben.</p>

<p>Schließlich steht im Fokus unserer Arbeit das Thema „Jugendliche und ziviles Engagement“. Das heißt Bildung, Seminare und Vorträge, Projekte gemeinsam mit den Jugendlichen zu gestalten. Wir wollen innerhalb der Stadt ein Motor sein - ein Ort, wo Jugendliche sich bilden können und ziviles Engagement lernen, wo sie sich selbst besser kennen lernen können und erfahren, welche positive Kraft in ihnen steckt.</p>

<p><i>Peter: Welche Gruppen wollt ihr innerhalb der Stadt erreichen und was sind das für Menschen, die das neue Haus nutzen werden?</i></p>

<p>Hajnalka: Es gibt so wenige räumliche Möglichkeiten in der Stadt, dass wir uns überhaupt nicht abzugrenzen brauchen. Wir haben schon von den verschiedensten Gruppen Anfragen bekommen. Zum Beispiel von Schüler- oder Lehrergruppen, die etwas außerhalb der Schule machen wollen. Oder Eltern, die auch nachmittags Unterricht für ihre Kinder geben wollen und keinen Platz dafür haben. Auch andere Initiativen, sogar Rentner und auch die Polizei wollten schon unsere Räume mieten.</p>

<p><i>Peter: Wo siehst du in eurer Arbeit die größten Schwierigkeiten und Herausforderungen?</i></p>

<p>Hajnalka: Zum einen das Geld, die Strukturen vor Ort und unsere Mitarbeiter. Es ist sehr schwierig, geeignete Mitarbeiter zu finden. Ausgebildete und motivierte Mitarbeiter für Sozialarbeit, die zudem noch Erfahrung mitbringen sollen, sind in unserer Region selten.</p>

<p>Das Geld und die Finanzierung der Arbeit ist weiterhin ein schwieriges Thema. In Rumänien gibt es immer noch nicht die Strukturen, die eine solche Arbeit langfristig absichern können. Unsere Hoffnung ist dabei der europäische Rahmen, dass wir uns einbinden in die Strukturen des EU-Programmes „Jugend in Aktion“.</p>

<p>Was auch die Arbeit erschwert, ist die sinnlose Bürokratie. Aber nicht nur die Bürokratie, sondern auch die gesamte Mentalität der Leute hier: es gibt einfach zu wenig ziviles Engagement. Die Stadtführung und die Politiker sind nicht besonders sozial eingestellt, dieses Thema hat für sie keinen Vorrang. Wir haben schon so oft gemerkt: sie sind gut im Schulterklopfen, aber viel lieber wäre ihnen doch ein wirtschaftlicher Investor.</p>

<p>Was unsere Arbeit noch behindert, sind die starken Strukturen des Kinderschutzbundes, der als Vormund für die Heimkinder verantwortlich ist. Sie stellen uns oft Steine in den Weg.</p>

<p><i>Peter: Was macht eigentlich den Unterschied aus, vor allem im Hinblick auf das nächste Jahr, ob ihr weiter eine Förderung durch die Walter-Gastreich-Stiftung bekommt, oder nicht? Was wäre möglich, was ohne die Förderung nicht geht?</i></p>

<p>Hajnalka: Wir hatten bisher immer nur einen Mitarbeiter. Jetzt haben wir ein richtiges Team. Das macht schon einen großen Unterschied! Damit können wir viel mehr erreichen und nun auch die Arbeit aufteilen nach den Begabungen der einzelnen Mitarbeiter und so viel wirksamer agieren.</p>

<p>Wir stehen dann nicht so sehr unter Druck, weißt du. Ich glaube, es gibt einfach nicht so eine große Unsicherheit in Bezug auf unsere Arbeit. Bisher wussten wir immer nicht, ob wir nächstes Jahr noch Angestellte sind. Jetzt können wir wirklich längerfristig planen, auch mit einem stabilen Mitarbeiterkreis. Das ist natürlich sehr, sehr wichtig. Wir können einfach stabiler arbeiten und denken.</p>

<p>Das ist ein ganz anderes Gefühl von Sicherheit für die Mitarbeiter. Und auch für den Einzelnen als Mensch... In Rumänien gehört es noch immer zu dem täglichen Gefühlen, dass man sich die Frage stellt: Wie überlebe ich? Diese Frage müssen jetzt die Mitarbeiter nicht ständig vor sich haben. Sie haben erst einmal für zwei Jahre Sicherheit und können ihre Arbeit so gut entwickeln.</p>

<p>Ohne die Förderung der Walter-Gastreich-Stiftung würden die Personakosten wieder ganz zu Lasten der Rumänieninitiativgruppe Bautzen gehen. Dann wäre – wenn überhaupt –  nur eine Minimalbesetzung möglich. Du weißt ja, dass der Kauf und Ausbau des Hauses den Verein schon sehr viel Kraft gekostet hat. Ohne weitere Hilfe blieben die Chancen und Ressourcen des neuen Hauses weitestgehend ungenutzt.</p>

<p>Außerdem müssen künftig ohnehin immer auch Beträge für Honorare eingeplant werden. Vom Referenten bis zum Hausmeister werden ja auch noch Beträge fällig.</p>

<p><i>Peter: Vielen Dank, Hajnalka, für unser Gespräch. Ich wünsche euch mit dem neuen Haus alles Gute! Seit ich selbst für zwei Jahre als Freiwilliger bei Fehérlófia war, weiß ich, wie wichtig eure Arbeit ist. Wir werden als Rumänieninitiativgruppe Bautzen alles tun, um euch dabei zu unterstützen. Hab eine gute Heimreise - Isten veled!</i></p>

<p>Hajnalka: Auch ich bedanke mich. In Székelykeresztúr sind wir froh, in eurem Verein solch einen verlässlichen deutschen Partner zu haben. Bitte richtet der Walter-Gastreich-Stiftung auch im Namen der Kinder und Jugendlichen aus dem Kinderheim unseren herzlichsten Dank aus! Wir hoffen sehr, dass eine weitere Förderung gelingt.</p>

<p>Im Internet: <a href="http://stiftungen.stifterverband.info/t210_gastreich/index.html">Walter-Gastreich-Stiftung</a></p>]]>
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<title>Bilder von der Eröffnung des Jugendbildungszentrums in Keresztúr</title>
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<modified>2010-01-15T22:04:18Z</modified>
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<![CDATA[<p>Alle Fotos gibts bei <strong><a href="http://www.flickr.com/photos/rig-bautzen/">Flickr: Bilder der Rumänienreise</a></strong></p>
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<p><em>&#8222;Jugendbildungszentrum Kerekudvar&#8220; genialsozial-Projekt 2007</em></p>

<p><b>Zur Eröffnung ein Bericht von Rüdiger Steinke:</b></p>

<p>Liebe Freunde,</p>

<p>gern erzähle ich die Geschichte von Carol Daily, einer fast achtzigjährigen Dame jüdischer Abstammung aus Minnesota (USA), die vor einigen Jahren Teilnehmerin einer Wanderreise durch Rumänien war.</p>

<p>Als wir bei einer Wanderung durch Siebenbürgen wieder einmal feststellen mussten, dass alle Bäume an denen sich Wegmarkierungen befanden, offenbar gefällt wurden und wir uns folglich im herrlichen Hügelland verliefen, trafen wir zum Glück auf einen Hirten, dick eingepackt in einen traditionellen <a href="http://astore.amazon.de/napapijri-pullover-21" target="_blank" class="blank" style="text-decoration: none; color: #333333;">Napapijri Pullover</a>,
der seine hunderte Esel, Schafe und Ziegen auf dem Weg durchs Tal begleitete.</p>]]>
<![CDATA[<p>Seine Hinweise auf unsere Frage nach dem Weg nach Nou Sacele waren eindeutig und bedeuteten soviel wie „immer der Nase nach“ und auf jeden Fall quer über die Wiesen. Zum Glück gab er noch eine Himmelsrichtung an und begleitete uns samt seiner Tiere ein Stück, zumindest bis zum nächsten Flussufer. Auch dort zeigte er noch einmal in die angegebene Himmelsrichtung und ermutigte uns zur Flussdurchquerung.</p>

<p>Entschlossen rutschten wir den Hang hinunter, durchwateten den knietiefen Fluss, manch einer der 25 amerikanischen Senioren verlor seine Schuhe im Schlamm, aber alle waren ganz froh, dieses Abenteuer gemeistert zu haben. Wir folgten also der vom Hirten angegebenen Himmelsrichtung und erreichten alsbald – oh Schreck – den nächsten Fluss. Diese Durchquerung ähnelte der Ersten, so dass wir auf Erfahrungen zurückgreifen konnten. Die wirkliche Herausforderung kam nach dem Fluss in Gestalt eines lehmigen Steilhanges, der noch vom letzten Regen schön aufgeweicht war.</p>

<p>Nun, dachte ich, werden mich die Reisenden am Abend lynchen und Beschwerde beim Veranstalter einreichen gegen mich, den Wanderführer, der vorgab die Wege zu kennen.</p>
<p>Das Erklimmen des lehmigen Steilhanges gelang durch gegenseitiges Hochdrücken, Schieben, Räuberleitern, an den Armen ziehen oder Stöcke reichen, mit dem Ergebnis, dass alle Senioren, mitunter jedoch erst nach mehreren Versuchen, ziemlich verdreckt das obere Ende des Hanges erreichten. Oh, was werden mich wohl für böse Bemerkungen und vorwurfsvolle Blicke erreichen, dachte ich, als auch ich fast als Letzter den Hang erklomm.</p>

<p>Noch bevor ich jedoch oben ankam, hörte ich einen Schrei und sah schräg über mir auf der Wiese eine tanzende Carol Daily, die immer wieder strahlend vor Glück rief: „Ich hab’s geschafft, ich hab’s geschafft!“</p>

<p>Auch die Anderen wirkten sehr glücklich und am Abend beim Bier wurde immer wieder erzählt und auch nachgespielt, wie der eine oder andere von uns den Hang erklomm. Carol wird für mich immer die „Ich hab’s geschafft!“-Frau bleiben und gern erinnere ich mich an dieses wunderbare Bild der Tanzenden auf der Wiese.</p>

<p>„Wir haben es geschafft!“: Dieser Jubel erklang auch in diesem Jahr wieder in Siebenbürgen, genauer gesagt am 10. Oktober 2009 in Keresztúr im Bezirk Harghita.</p>

<p>An diesem Tag wurde das neue Jugendbildungshaus in Keresztúr eröffnet. Monate des Suchens und Ringens um den richtigen Weg waren dem voraus gegangen. Mitunter schien es so, dass das Ziel nicht erreichbar wäre und manchmal befürchten wir, dass die Kraft nicht reicht. Es war wirklich kein einfacher Weg und nur wer schon in Rumänien gebaut hat, weiß auf welch merkwürdige Unwägbarkeiten man stoßen kann. Tausend Stempel und Genehmigungen sind nötig und immer wenn man glaubt, alle nötigen Dinge erkannt zu haben, bedarf es wieder einer neuen Genehmigung, eines weiteren Stempels und die Verordnung von gestern ist heute durch eine andere ersetzt worden. Mit das Schwierigste war dabei auch das Finden von zuverlässigen Partnern in Gestalt von Architekt und Baufirma.</p>

<p>Die größte Last in diesen ganzen Prozessen lag dabei auf den Schultern von Máteffy Hajnalka, der Leiterin des Vereins Feherlofia, die alle Fäden in Keresztúr in der Hand halten musste. Danke an dieser Stelle für ihren großartigen Einsatz und Danke an alle Menschen die Hajnalka den Rücken frei hielten und stärkten!</p>

<p>Danke an Andreas Natuschke, Vorstandsmitglied der RIG, der mehrfach vor Ort das Baugeschehen begleitete und dabei keine Wege, Mühen und Verdienstausfälle scheute, um das Ziel erreichbar zu machen. Danke auch an seine Familie, die viel Verständnis zeigte.</p>

<p>Vierundfünfzig (54) Menschen aus Sachen, der Schweiz, Ungarn und den USA machten sich am 7. Oktober 2009 auf den Weg, um an der feierlichen Eröffnung des Jugendbildungshauses in Keresztúr teilzunehmen. Ein großer Teil flog bis Bukarest, ein anderer Teil reiste mit dem Minibus von Bautzen an.</p>

<p>Am Abend fanden alle in Bran zu einander. Bran, bekannt für das wunderschöne und legendäre Schloss des Grafen Dracula, war die erste Station der Reise. Schließlich sollte nicht nur das Jugendbildungshaus eingeweiht, sondern auch Siebenbürgen entdeckt werden: die Perle vor den Karpaten und Heimat vieler ethnischer Gruppen, wie auch der Siebenbürger Sachsen.</p>

<p>Wir besuchten Bran, Kronstadt und die Kirchenburg von Tartlau, wurden festlich bewirtet im  Bischofssaal in Birthälm, wanderten von Birthälm nach Reichsdorf, trafen den einzigartigen Kurator Schaas, der uns vermutlich heute noch mit faszinierenden Geschichten unterhalten würde, wenn wir nicht zum Abendempfang nach Malmkrog hätten aufbrechen müssen.</p>

<p>In Malmkrog erwartete uns ein festlicher Abendempfang beim „Mihai Eminescu Trust“, einer Stiftung des Prinz Charles zur Erhaltung der siebenbürgischen Architektur, mit hausgemachter Samale (Krautwickel), Wein und Apfelsaft sowie einer beeindruckenden Ausstellung zur Arbeit der Stiftung. Dieser Abend machte uns Mut und Hoffnung, besonders angesichts der lebendigen Zeugnisse einer in den letzten zwanzig Jahren zugrunde gegangenen Kultur der Siebenbürger Sachsen.</p>

<p>Lange ließe sich berichten von den beeindruckenden Begegnungen, herrlichen landschaftlichen Impressionen, lustigen Gesprächen auf der Pferdekutsche und weinseligen Abenden, die nahtlos und rasch in den Morgen übergingen.</p>

<p>Der Höhepunkt und das Ziel unserer Reise war jedoch die Eröffnung des neuen Jugendbildungshauses in Keresztúr. Bis zur letzten Minute wurde im Haus gearbeitet und gebaut. Zum Schluss zählte jeder Tag, jede Stunde und eigentlich jede Sekunde.</p>

<p>Am 10. Oktober war es soweit: fast auf den Tag genau 19 Jahre, nachdem die ersten Freiwilligen aus Bautzen sich zu ihrem Dienst nach Keresztúr aufmachten. Was für ein langer Weg liegt inzwischen hinter der Rumänieninitiativgruppe Bautzen – und was für ein Grund zur Freude an diesem Tag!</p>

<p>Der vor einigen Jahren gegründete Partnerverein Feherlofia verantwortet inzwischen die Arbeit vor Ort  und kann nun endlich in eigenen Räumen und unter guten Bedingungen seine Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen im Ort entwickeln und gestalten. Ein Grund zur Dankbarkeit für uns alle!</p>

<p>Pünktlich 10.00 Uhr erreichten wir Keresztúr. Als wir ankamen, herrschte überall noch geschäftiges Treiben. Ich fragte: „Sind wir zu zeitig?“ Die prompte Antwort von unserem alten Freund Sebestyen Laszlo: „Nein, zu deutsch!“ Da waren sie also schon wieder, unsere kulturellen Unterschiede. Kurze Zeit später aber begann die festliche Zeremonie.</p>

<p>Reden wurden gehalten, Bänder zerschnitten, festlich gegessen, getrunken. Kinder hatten sich schick gemacht, tanzten und sangen... Ein buntes Programm begleitete uns durch diesen Samstag. Eine herrliche Wanderung am darauf folgenden Sonntag bei schönster Sonne und mit etwa fünfzig Kindern und Jugendlichen hinauf zum Kreuz von Keresztúr und hinab in das Dorf Rugonfalva bot die Möglichkeit, sich wirklich zu begegnen.</p>

<p>In Rugonfalva wurden wir in einem schönen ungarischen Hof mit einem Feuer, einem großen Kessel Suppe und traditioneller ungarischer Csardas-Musik erwartet. Ein buntes Sprachgewirr, Lieder und Spiele begleiteten uns durch diesen schönen Nachmittag – bis unser Bus uns zurückbrachte nach Sighisoara, und die Kinder glücklich und froh mit einigen Pferdewagen den Rückweg nach Keresztúr antraten.</p>

<p>Wir haben es geschafft: das neue Bildungshaus in Keresztúr ist eröffnet!</p>

<p>„Alles hat seine Zeit“ steht im Predigerbuch im Alten Testament. Nun ist es Zeit, dieses schöne Haus lebendig werden zu lassen. Ein guter und wichtiger Ort soll es sein, an dem Menschen Bildung, Trost, Annahme und Ermutigung zum Leben mit auf ihren Weg nehmen können. Besonders für die jungen Menschen in Keresztúr, deren Leben bisher vom Verlassen werden geprägt wurde, deren Eltern sie aus vielerlei Gründen nicht bei sich aufwachsen lassen wollten oder konnten.</p>

<p>Aber auch für all die anderen Menschen in Keresztúr soll dieses Haus ein wichtiger Ort werden. „Kerekudvar“, heißt das Haus. Auf Deutsch bedeutet es: „Rundhaus“.</p>

<p>Das Rundhaus war in alten ungarischen Siedlungen der Mittelpunkt des Ortes. Dort kamen die Menschen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben und um über die Geschicke ihres Ortes zu entscheiden. Rundhäuser ermutigen zum Engagement und zum Mittun. Zum sich verantwortlich Fühlen für das was passiert im eigenen Umfeld und zum miteinander Suchen nach guten Wegen für das eigene Leben, aber auch für das Gemeinwesen.</p>

<p>Wir haben es geschafft – aber wir sind noch lange nicht am Ende!</p>]]>
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<title>Erlebnisbericht aus der Sommer-Rüstzeit in Rumänien</title>
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<modified>2009-08-18T19:32:26Z</modified>
<issued>2009-08-18T19:28:13Z</issued>
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<summary type="text/plain">Von Hannah Maneck Als ich am 24.8. mit acht weiteren Engagierten von Bautzen aus in die Sommerrüstzeit 2009 startete, war Rumänien für mich noch ein fremdes Land. Ohne den Klang der Sprache im Ohr zu haben und ohne Sitten und...</summary>
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<![CDATA[<p><img alt="basteln_mit_hannah.jpg" src="http://www.rig-bautzen.de/img/basteln_mit_hannah.jpg" width="240" height="320" align="right" alt="Basteln mit den Kindern" hspace="16"/><em>Von Hannah Maneck</em></p>

<p>Als ich am 24.8. mit acht weiteren Engagierten von Bautzen aus in die Sommerrüstzeit 2009 startete, war Rumänien für mich noch ein fremdes Land. Ohne den Klang der Sprache im Ohr zu haben und ohne Sitten und Bräuche zu kennen, machte ich mich auf, um es zu erkunden, da ich ab September als neue Freiwillige der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V. dort leben werde. Leichtgemacht wurde mir das Ankommen durch die Erfahrungen derer, die schon in den letzten Jahren die Stadt Keresztur in Siebenbürgen (Bezirk Hargitha) besuchten. Die Rückkehr in dieses Land bedeutet für sie ein Stück weit „nach Hause zu kommen“. Ihnen bringen die tiefgründigen und einzigartigen Begegnungen vor Ort immer wieder Wärme in die Herzen – Begegnungen mit alten Freunden aus Szekelykeresztur, im Besonderen mit den Kindern und Jugendlichen des Kinderschutzbundes. <br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Das kleine Dorf Kiskede, in dem wir die zwei Wochen zu fünfzehnt in hilfsbereiter Nachbarschaft verbrachten, bedeutete für mich Ruhe, Gemeinschaft, Naturverbundenheit und Geborgenheit: durch Freiluftduschen, gemeinsames Kochen, Nächte am Feuer und intensive Gespräche. Am meisten beeindruckte mich der familiäre Zusammenhalt mit Menschen, die mir zuvor noch Fremde waren. Zu unserer Zusammenarbeit gehörte nicht nur die Aufgabe den Kindern und Jugendlichen zwei schöne Wochen zu gestalten, sondern auch die Vereinswohnung der Rumänieninitiative zu renovieren. Da die Arbeit des örtlichen Partnervereins „Feherlofia“ in ein größeres Haus umziehen wird, wohnen ich und die beiden anderen Freiwilligen das nächste Jahr in der Vereinswohnung – dieses Jahr ist großer Tapetenwechsel. Die Selbstlosigkeit für eine fremde Wohnung mitten in Rumänien so viel Kraft und Urlaubszeit zu investieren, hat mich sehr beeindruckt. Da wir unsere Gruppe jeden Tag teilten, konnten Renovierung und Programme parallel zueinander stattfinden. Am Vormittag bastelten, spielten, tanzten und sangen wir mit den Kindern. Nachmittags gingen wir mit den Jugendlichen an einen nahe gelegenen See baden. Dort entstanden schon nach kurzer Zeit gemeinsame Momente: so wurde an der einen Stelle gemeinsam zur Gitarre gesungen und an der anderen Karten oder Volleyball gespielt. </p>

<p>Die Erfahrungen und kreativen Ideen aller machten aus uns ganz schnell ein Team. Nur so konnten wir an zwei Nachmittagen auch mit den Kleineren ins Freibad gehen. Ich habe Kinder noch nie so ausgelassen und zufrieden gesehen. Wenn ich dabei eins gelernt habe, dann, dass Aufmerksamkeit und eine Umarmung ebensoviel wert sind, wie die Spenden aus der Ferne. </p>

<p>Der Höhepunkt im Programm mit den Jugendlichen war ein Ausflug nach Schässburg bzw. Sigishoara. Dort besuchten wir ein Konzert des Evangelischen Domchors St. Petri, der auf Konzertreise durch Siebenbürgen war. Der Ausflug konnte jedoch nur stattfinden, da uns der Verein „Domus“ ganz spontan und unkompliziert seinen Bus zu Verfügung stellte. Nach dem Konzert trafen sich alle auf der Kirchenburg Groß Ahlisch, um den Abend gemeinsam zu verbringen. Es war beeindruckend zu sehen, wie Kinderheimjugendliche, gestandene Chorsänger und wir mittendrin beisammen saßen und redeten. Natürlich stellten die unterschiedliche Sprachen eine Barriere dar und es konnte einen traurig machen, wenn man über seinen Gegenüber mehr erfahren wollte und nicht konnte. Trotzdem hab ich es mir schlimmer vorgestellt. Man kann auch so zusammen lachen und Momente genießen. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit als Freiwillige, wenn ich mit den Jugendlichen und Kindern richtig sprechen kann! Die zwei Wochen haben mir Mut gemacht die Sprache zu lernen und mir gezeigt, dass die Menschen in Keresztur mich dabei unterstützen wollen. </p>

<p>Nach dieser reichen, anstrengenden und intensiven Woche mit Programm, machten wir uns auf den Weg nach Apold, einer Kirchenburg in der Nähe, um auszuspannen. Dort trafen wir auf Thomas, der mit viel Liebe und Geduld die historische Kirchenorgel restauriert. Innerhalb der Mauern war es still, die alten Gemäuer strahlten Ruhe und Gelassenheit gegenüber Veränderungen aus. Nur wenige Geräusche drangen über die Mauern hinweg an unsere Ohren. Pferdewagen polterten vorbei und zu Balkanmusik tanzte eine Kreissäge in der Ferne. In der Stille und dem Schutz der Burg fanden wir das erste Mal nach einer Woche völlige Entspannung. Jeder konnte Erlebtes für sich selbst oder mit anderen besprechen, solang die Hitze nicht die Gedanken lähmte. </p>

<p>Nach dieser kurzen Auszeit ging es erneut in die Vollen: die Wohnung musste fertig gestellt und die Abschlussprogramme vorbereitet werden. Neben dem Zubereiten eines Obstsalates mit den Kindern, lag uns eine Gesprächsrunde mit den Jugendlichen sehr am Herzen. Zu anderen Treffen war kaum Raum gewesen für intensivere, ja ernste Themen. So trafen wir uns abschließend auf einem nahe gelegenen Berg und kochten Maiskolben über dem offenen Feuer. Nach einer Einstiegsrunde im großen Kreis, sprachen wir mit allen über die Veränderungen für die Jugendlichen, die mit dem Umzug des Vereins „Feherlofia“ in ein größeres Haus einhergehen. Danach redeten wir in Kleingruppen über Zukunft und Beziehungen. Ich war sehr erstaunt wie offen und ehrlich die vier Jungen in meiner Gruppe über ihre Erwartungen an eine gute Freundschaft und erlebte Enttäuschungen berichteten. Am Ende gingen wir alle sichtbar befreit und zufrieden nach Hause. An diesem Nachmittag hatte ich gemerkt, dass sich die Mühe und die Ausdauer am Anfang der Runde gelohnt hatte: Die Jugendlichen und wir waren wieder ein Stück mehr zusammengerückt! </p>

<p>Der Abschied war schwer und für Einige tränenreich. Ich persönlich wusste, dass ich alle bald wieder sehen würde, sodass das Aufwidersehen sagen nicht so schwer fiel. </p>

<p>Das Zusammenleben mit jedem einzelnen der fünfzehn wunderbar vielfältigen Menschen auf der Rüstzeit hat mir Lust und Vorfreude auf meinen Dienst in Keresztur gemacht. Was jedoch für mich ein gelungenes Willkommen war, war für die Freiwilligen des letzten Jahres ein schöner und wertvoller Abschied. Sie haben an uns drei Neuen nicht nur Tricks und „Überlebenstipps“ weiter gegeben, sondern uns bei der Sprache geholfen und Hinweise für unsere zukünftige Arbeit gegeben. Allen beiden vielen Dank dafür! Die Zeit in Rumänien war in jeglicher Hinsicht sehr intensiv und traumhaft schön, sodass es schwer fällt nicht sentimental zu werden… deshalb: Schluss!                                        </p>]]>
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<title>Freundesbrief Mai 2009</title>
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<modified>2009-05-26T12:21:50Z</modified>
<issued>2009-05-13T18:12:06Z</issued>
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<summary type="text/plain"><![CDATA[Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden. &raquo; Jetzt Fördermitglied werden! PDF-Datei - ca.&nbsp;1&nbsp;MB...]]></summary>
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<dc:subject>Freundesbrief PDF</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden.</p>

<p>&raquo; <a href="/download/foerdermitgliedschaft.pdf"><b>Jetzt Fördermitglied werden!</b></a></p>

<p><img src="/_img/pdficon_small.gif" width="23" height="16"><a href="/download/Freundesbrief_Mai_2009.pdf">PDF-Datei - ca.&nbsp;1&nbsp;MB</a></p>

<p><a href="/download/Freundesbrief_Mai_2009.pdf"><img src="/img/freundesbrief_160.gif" alt="" border="0" width="160" height="226"></a></p>]]>

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<title>Arbeitsgemeinschaft für Soziale Assistenz in Rumänien gegründet</title>
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<modified>2009-04-10T19:42:36Z</modified>
<issued>2009-04-02T14:56:39Z</issued>
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<summary type="text/plain">Hermannstadt / Sibiu, 29. März 2009. Über 28 im Sozial- und Bildungsbereich tätige Organisationen gründeten die Arbeitsgemeinschaft für Soziale Assistenz in Rumänien, gefördert durch die Robert-Bosch-Stiftung. Die Ziele sind eine Vernetzung der Zusammenarbeit, die Formulierung sozialpolitischer Ziele und die Vertretung...</summary>
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<![CDATA[<p>Hermannstadt / Sibiu, 29. März 2009. Über 28 im Sozial- und Bildungsbereich<br />
tätige Organisationen gründeten die <a href="http://www.asistentasociala.org/">Arbeitsgemeinschaft für Soziale Assistenz in Rumänien</a>, gefördert durch die <a href="http://www.bosch-stiftung.de/">Robert-Bosch-Stiftung</a>. Die Ziele sind eine Vernetzung der Zusammenarbeit, die Formulierung sozialpolitischer Ziele und die Vertretung gemeinsamer Anliegen gegenüber Staat und Gesellschaft im Interesse der bedürftigen Menschen Rumäniens. Im Beisein der Presse verabschiedeten sie die &#8222;<a href="http://www.asistentasociala.org/">Hermannstädter Erklärung</a>&#8220; zur sozialen Situation von Menschen mit Betreuungs-und Versorgungsbedarf in Rumänien. </p>

<p>In der Presse: <a href="http://www.hermannstaedter.ro/stire.php?id=697">„Wir sind nicht zufrieden“</a>, von Beatrice Ungar, Hermannstädter Zeitung, Ausgabe vom 10. April 2009</p>]]>
<![CDATA[<p>Ebenfalls Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind die in Sz&eacute;keleykereszt&uacute;r (Cristuru Secuiesc) tätigen Organisationen <a href="http://www.rig-bautzen.de/">Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.</a>, vertreten durch Wolfram Hesse, die <a href="http://www.feherlofia.org/">Asociatia Feh&eacute;rlofia</a>, vertreten durch Hajnalka M&aacute;teffy und die <a href="http://www.cjd-domus.ro/">Stiftung CJD-DOMUS</a>, vertreten durch Martin Türk-König.</p>

<p>Die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft hat für ein Jahr der Direktor der Hermannstädter Stiftung <a href="http://www.bavariaromania.ro/">Bavaria-Romania</a>, Dr. Walter Gebhardt, inne. Die Arbeitsgemeinschaft dokumentiert ihre Tätigkeit unter anderem im Internet unter der Adresse <a href="http://www.asistentasociala.org/">www.asistentasociala.org</a>.</p>]]>
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<title>Die Geburt Jesu als Anlass einer Reise</title>
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<modified>2009-01-23T17:08:19Z</modified>
<issued>2009-01-23T17:07:46Z</issued>
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<summary type="text/plain">Damals machten sich drei Könige auf den Weg, ein Kind in der Krippe zu Bethlehem aufzusuchen. Sie fanden es dort mir seinen Eltern und segneten die Familie mit ihren Worten und Gaben. Doch wie ist es, zu Weihnachten Kinder zu...</summary>
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<![CDATA[<p>Damals machten sich drei Könige auf den Weg, ein Kind in der Krippe zu Bethlehem aufzusuchen. Sie fanden es dort mir seinen Eltern und segneten die Familie mit ihren Worten und Gaben. Doch wie ist es, zu Weihnachten Kinder zu besuchen, die ihren Kopf nicht bei Mama oder Papa anlehnen können?</p>

<p><img src="/img/kinder_420.jpg" alt="" border="0" width="420" height="330" alt="Die Kinder zu Hause mit ihren Geschenken"><br />
<i>Bild: Die Kinder zu Hause mit ihren Geschenken</i></p>

<p>Aus Bautzen machte sich eine Gruppe junger Menschen auf den Weg, um diese Erfahrung zu machen und zu teilen. Für manche aus der Gruppe ein vollkommen neues Erlebnis, Weihnachten nicht zu Haus, für andere eine erneutes Erleben einer sehr intensiven und herzlichen Zeit um Weihnachten und Silvester mit Kindern in einem anderen Land. Für alle jedoch ein stückweit eine Reise in etwas Ungewisses mit noch unbekannten Menschen, eine Reise voller Schwierigkeiten wie Klima, Kultur und Sprache, eine Reise voller Impressionen, eine Reise nach Cristuru-Secuiesc, ungarisch Székelykeresztur, einem kleinen Städtchen im Herzen Siebenbürgens.</p>]]>
<![CDATA[<p>Und dies sind Ihre Erlebnisse:Während die daheimgebliebenen Angehörigen, mitunter sehr traurig über das Fernbleiben des Familienmitgliedes am <i>„Fest der Liebe“</i>, die Tage vor Weihnachten zu den letzten Vorbereitungen des Festes nutzen, Baum, Schmuck, Essen, Geschenke etc, läuft die Gruppe aus Bautzen durch die winterliche und bitterkalte Kleinstadt in Rumänien und besucht die Kinder in ihren Wohngruppen, wird dort zu Tee und Kuchen, Fanta und Keksen eingeladen, bringt jedem Kind ein persönliches Geschenk, und verbringt wunderbare Stunden bei den Kindern mit gemeinsamen Spielen und Singen. Am Weihnachtsabend gehen alle gemeinsam in die Kirche, bevor die Kinder – wieder zu Haus – ihre Geschenke auspacken dürfen. Auch die Deutschen feiern dann ihr Weihnachtsfest, besuchen einen deutschen Gottesdienst im nicht weit entfernten Sighisoara, in dem es eine deutsche Gemeinde gibt. Später bewichtelt man sich noch untereinander, hat Zeit zur Ruhe zu kommen und ist in Gedanken <i>„zuhaus“</i>.</p>

<p>Die Tage nach dem Vierundzwanzigsten gehören dann ganz den Kindern. Die acht Rüstzeitler aus Deutschland sind nicht zu Fuß unterwegs oder auf einem Kamel wie vielleicht einst die drei Könige, sie haben in ihrem Transporter ein ganz paar Utensilien mitgebracht, die jetzt zum Einsatz kommen werden. Gemeinsam werden jetzt die ungewöhnlichsten aber auch alltäglichsten Sachen gemacht. Es wird getöpfert und gemalt, mit Pinsel und Hand auf Papier und Haut, es wird ein wohlschmeckender und gesunder Obstsalat mit den Kindern zusammengestellt und verspeist, es werden Kekse gebacken, genascht und verkostet, es wird gebastelt, geschnitten, geklebt, gesungen, getanzt, gelacht und umarmt. Es wird wandern gegangen, Hand in Hand, Fangen gespielt, Feuer gemacht, gepicknickt, sich aufgewärmt mit heißem Tee, Handschuh getauscht, Ball gespielt. Es werden einfach gemeinsam wunderbar sonnige Wintertage genossen.</p>

<p><img src="/img/wanderung_420.jpg" alt="" border="0" width="420" height="312" alt="Auf der gemeinsamen Wanderung im Sonnenschein"><br />
<i>Bild: Auf der gemeinsamen Wanderung im Sonnenschein</i></p>

<p>Während auf dem ganzen Erdkreis ein neues Jahr beginnt, stellt der Silvestertag den Abschluss der gemeinsamen Zeit dar. Ein Silvesterfest mit den kleinen Kindern ist dabei nicht nur für die Deutschen das bleibende Erlebnis. Tierkostüme werden gebastelt und alle bekommen eine neue Identität. Die Tiere spielen dann miteinander, besuchen die Tierdisco und essen gemeinsam Pizza und Eis. Mit Wunderkerzen und Liedern wird sich dann unterm Sternenzelt gemeinsam ins neue Jahr verabschiedet. Für die größeren Jugendlichen gibt es dann noch eine Silvesterparty mit anderen, Live-Musik, Tanz drinnen und draußen am Lagerfeuer.</p>

<p>Mit der Heimreise nach Deutschland endet die gemeinsame Zeit, aber das Erlebte tritt erst jetzt in die Erinnerung, sowohl für diejenigen, die dort zu Haus sind, als auch für die, die wieder gen Heimat fahren. So viele Erlebnisse tauchen von nun an im Alltag jedes Einzelnen im Kopf, doch vor allem im Herzen, auf und lassen dies Zeit unvergesslich werden.</p>

<p>Und genau das verbindet die deutsche Gruppe ein wenig mit den Drei Königen. Der leitende Stern der Gruppe ist der Wille und der Wunsch eines jeden, dort eine gute Zeit mit den Kindern zu verbringen, die über Weihnachten keine Familie haben. Die Gaben sind dabei nicht nur die Geschenke für die Kinder, sondern vielmehr das Unbezahlbare, die gemeinsame Zeit und die Erinnerungen daran. Diese Gaben lassen sich nicht nehmen. Sie bleiben dort und reisen in jedem der Teilnehmer nach Hause.</p>

<p>Soweit die Tatsachenberichte der aktuellen Reise.</p>

<p>Das war es - ein Stück anderes Leben, eine neue Perspektive, ein Schritt in der persönlichen Entwicklung, herausgelöst aus Rollen, entbunden von der Banalität des Alltags, in einer Welt voller Herzlichkeit, Zuneigung und Wärme.</p>

<p><i>„Es ist besser, das Erlebte im Herzen und nicht auf der Zunge zu tragen“</i> meinte einer der Teilnehmer in seinen Reflexionen über den Aufenthalt.</p>

<p>Deshalb zum Abschluss lediglich ein kurzer Ausschnitt aus dem Brief eines Jugendlichen an die deutsche Gruppe: <i>„Ich liebe euch sehr, und was am Wichtigsten ist: ich bin sehr stolz auf euch, das ihr so vieles für uns tut. Ich weiß gar nicht, meine lieben Freunde, wie ich mich dafür bedanken könnte, ich kann euch nur aus ganzem Herzen danke sagen. Warum? Ihr habt Geschwister und Familie. Trotzdem entfernt ihr euch viele Kilometer, damit wir froh sein können, damit unser Weihnachten schöner sein kann.“</i></p>

<p>Wir danken der <a href="http://www.ic-team.de">IC TEAM Gesellschaft für Zeitarbeit mbH</a>, der <a href="http://www.obag-bautzen.de">OBAG Bautzen</a>, dem <a href="http://www.steinhaus-bautzen.de">Steinhaus Bautzen</a>, der Fleischerei Keller und stellvertretend für die vielen Päckchen-Packer den Kirchgemeinden Wilthen und<br />
Mittelherwigsdorf.</p>]]>
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<title>Freundesbrief November 2008</title>
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<modified>2008-11-25T11:37:45Z</modified>
<issued>2008-11-17T08:21:40Z</issued>
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<name>Peter</name>
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<![CDATA[<p>Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden.</p>

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