<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<feed version="0.3" xmlns="http://purl.org/atom/ns#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xml:lang="de">
<title>Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/" />
<modified>2010-05-04T00:05:25Z</modified>
<tagline>Die Aktivitäten der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V. beziehen sich seit 14 Jahren auf den Aufbau von Projekten im Bezirk Harghita, zumeist auf den Ort Cristuru Secuiesc (Székelykeresztúr).</tagline>
<id>tag:,2010:/3</id>
<generator url="http://www.movabletype.org/" version="3.2">Movable Type</generator>
<copyright>Copyright (c) 2010, Peter</copyright>
<entry>
<title>Von unseren Freiwilligen</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/von_unseren_freiwilligen-archiv.html" />
<modified>2010-05-04T00:05:25Z</modified>
<issued>2010-05-03T23:19:42Z</issued>
<id>tag:,2010:/3.198</id>
<created>2010-05-03T23:19:42Z</created>
<summary type="text/plain">Link zu aktuellen Fotos (Fotostream von Rumänieninitiativgruppe Bautzen RIG-Bautzen.de) Danke an die Sparkasse Bautzen für ihre Unterstützung! Die Sparkassenstiftung des Landkreises Bautzen unterstützt unsere drei Freiwiiligen. Etwa ein Jahr der Dienstzeit konnten wir dadurch absichern. Herzlichen Dank dafür!...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/rig-bautzen/">Link zu aktuellen Fotos (Fotostream von Rumänieninitiativgruppe<br />
Bautzen RIG-Bautzen.de)</a>	</p>

<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4015/4439667591_441bd09b3f_m.jpg" /><br /></p> 

<p>Danke an die Sparkasse Bautzen für ihre Unterstützung!</p>

<p>Die Sparkassenstiftung des Landkreises Bautzen unterstützt unsere drei Freiwiiligen. Etwa ein Jahr der Dienstzeit konnten wir dadurch absichern. Herzlichen Dank dafür!<br />
		<br />
</p>]]>

</content>
</entry>
<entry>
<title>Freundesbrief Mai 2010</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/freundesbrief_mai_2010-archiv.html" />
<modified>2010-06-15T11:23:15Z</modified>
<issued>2009-11-30T15:21:53Z</issued>
<id>tag:,2009:/3.194</id>
<created>2009-11-30T15:21:53Z</created>
<summary type="text/plain"><![CDATA[Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden. &raquo; Jetzt Fördermitglied werden! PDF-Datei - ca.&nbsp;1.8 MB...]]></summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Freundesbrief PDF</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p>Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden.</p>

<p>&raquo; <a href="/download/foerdermitgliedschaft.pdf"><b>Jetzt Fördermitglied werden!</b></a></p>

<p><img src="/_img/pdficon_small.gif" width="23" height="16"><a href="/download/Freundesbrief-Mai-2010.pdf">PDF-Datei - ca.&nbsp;1.8 MB</a></p>

<p><a href="/download/Freundesbrief-Mai-2010.pdf"><img src="/img/freundesbrief_160.gif" alt="" border="0" width="160" height="226"></a></p>]]>

</content>
</entry>
<entry>
<title>Interview mit der Leiterin des Jugendbildungszentrums</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/interview_mit_der_leiterin_des_jugendbildungszentrums-archiv.html" />
<modified>2009-11-23T09:40:42Z</modified>
<issued>2009-11-23T09:28:15Z</issued>
<id>tag:,2009:/3.192</id>
<created>2009-11-23T09:28:15Z</created>
<summary type="text/plain">„Wir wollen innerhalb der Stadt ein Motor sein - ein Ort, wo Jugendliche sich bilden können und ziviles Engagement lernen, wo sie erfahren, welche positive Kraft in ihnen steckt.“ Im Gespräch: Peter Großmann sprach mit Hajnalka Máteffy, der Vorsitzenden des...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage deutsch</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p><img alt="Hajnalka Máteffy" src="http://www.rig-bautzen.de/img/hajnalka-200.jpg" hspace="16" vspace="4" width="121" height="200" align="right" border="0"/><strong>„Wir wollen innerhalb der Stadt ein Motor sein - ein Ort, wo Jugendliche sich bilden können und ziviles Engagement lernen, wo sie erfahren, welche positive Kraft in ihnen steckt.“</strong></p>

<p>Im Gespräch: Peter Großmann sprach mit Hajnalka Máteffy, der Vorsitzenden des Vereins Fehérlófia, über die Arbeit im neuen Jugendbildungszentrum „Kerekudvar“</p>

<p>Bautzen, am 9. November 2009.</p>

<p><i>Peter: Hajnalka, ihr seid für dieses Jahr durch die <a href="http://stiftungen.stifterverband.info/t210_gastreich/index.html" rel="nofollow">Walter-Gastreich-Stiftung</a> gefördert worden. Für welche Mitarbeiter und Aktivitäten habt ihr die Fördermittel verwendet?</i></p>

<p>Hajnalka: Nacheinander sind drei Personen eingestiegen in die Förderung. Ich war als Leiterin des Projektes die Erste ab August auf einer 70-Prozent-Stelle, und das bleibt wohl auch erstmal so. Dann kam Gabriella Lörinczi, sie arbeitet seit November mit 100 Prozent. Als drittes förderten wir Kinga Balazs, sie arbeitet auch mit 100 Prozent, ebenfalls seit November.</p>

<p>Zusätzlich haben wir noch Honorargelder eingeplant. Dafür beauftragen wir einen freien Mitarbeiter mit der Akkreditation. In Rumänien müssen sich schließlich alle sozialen Organisationen derart registrieren und genehmigen lassen...</p>]]>
<![CDATA[<p>Das Problem ist, dass diese Genehmigung eng mit dem Betrieb des neuen Hauses zusammenhängt. Wir beantragen sie nicht nur für unsere soziale Arbeit, sondern es hängen auch alle anderen Genehmigungen daran, wie zum Beispiel der Brandschutz oder auch schon die gesamte Baugenehmigung für den Betrieb des Hauses. Wir beginnen jetzt, alle Unterlagen zu erarbeiten, wissen aber noch nicht genau, wie hoch das nötige Honorar wird: zwischen 500 und 700 Euro wird das kosten.</p>

<p>Wir haben noch ein weiteres Honorar eingeplant für einen Mann, sein Name ist Joseph Simoffy. Er ist Angestellter beim Verein „Ein Haus für Morgen“ und wir wollen ab dem kommenden Jahr mit ihm arbeiten. Er hat früher schon als Erzieher im Kinderheim gearbeitet und ist jetzt angestellt als eine Art Kulturmanager. In seiner jetzigen Arbeit ist er verantwortlich für das Jugend-Blasorchester und er soll ein ähnliches Kulturprogramm auch bei uns leiten, mit unseren Kindern aus dem Kinderheim. Du kennst die Gruppe „Árvácskák“?</p>

<p><i>Peter: Ich habe davon gehört, ja.</i></p>

<p>Hajnalka: Das wäre schön, wenn wir so etwas auf die Beine stellen könnten. Das wäre ein Jugendchor ähnlich wie TenSing, aber nicht mit englischen Liedern, sondern mit dem Schwerpunkt auf traditioneller ungarischer Musik. Und das wäre Josephs Aufgabe: so eine Jugendgruppe aufzubauen, komplett mit jungen Musikern und Instrumenten und allem was dazugehört.</p>

<p><i>Peter: Du hattest vorhin die drei Personen genannt, die fest bei euch angestellt sind. Du, Gabriella und Kinga. Was sind konkret deren Aufgaben und was für eine Rolle spielen sie im Verein?</i></p>

<p>Hajnalka: Nun, ich habe die Leitung inne, gestaltet die Beziehungen zu Deutschland und bin Anleiterin für die soziale Arbeit und das Funktionieren des Hauses. Das heißt, anfangs bin ich an fast allen Programmen beteiligt. Manchmal gebe ich Beratung für einzelne junge Menschen. Und dann bin ich noch für die sozialpädagogische Anleitung der drei deutschen Freiwilligen verantwortlich. Soviel zu meiner Arbeit.</p>

<p>In Gabriellas Arbeitsbereich fällt es, Förderprogramme und Gelder zu akquirieren. Außerdem gestaltet sie einige Programme. Sie hat zum Beispiel eine Fortbildung besucht für psychologisches Training zur Selbsterkenntnis. Das bietet sie als Einzelberatung für die Heimjugendlichen an. Für manche Programme ist sie komplett verantwortlich, zum Beispiel organisiert sie gerade einen Weihnachtsmarkt für die ganze Stadt.</p>

<p>Kinga wiederum hat neben administrativen Aufgaben, wie zum Beispiel Rechnungen bezahlen oder Behördengänge, die Verantwortung für ein ganz besonderes Programm: Sie soll eine Puppentheatergruppe aufbauen, mit der wir auch überregional auftreten können. Wir denken, dass ein solches Projekt für die Kinder aus dem Kinderheim ganz wichtig wäre: etwas, worauf sie besonders stolz sein können. Insgesamt gestaltet sie verschiedene Programme für die Kinder und Jugendlichen.</p>

<p><i>Peter: Was denkst du - Wie wird sich die Arbeit im nächsten Jahr entwickeln mit dem neuen Jugendbildungszentrum? Wo siehst du die Schwerpunkte eurer Arbeit?</i></p>

<p>Hajnalka: Zuerst führen wir natürlich die soziale Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen aus dem Kinderheim fort. Dann geht es uns darum, die Räume des Jugendbildungszentrums als eine Art Gemeinschaftshaus auch anderen Gruppen aus der Stadt anzubieten.</p>

<p>Die Arbeit mit den Heimjugendlichen ist psychologisch und therapeutisch geprägt. Wir bieten ihnen tägliche Programme an. Das Konzept dahinter ist eine betreuende Sozialarbeit, mit der wir Entwicklungsdefizite der Jugendlichen heilen wollen.</p>

<p>Wichtig ist uns auch die Integration dieser jungen Menschen in das Gemeinwesen. Deshalb öffnen wir das neue Zentrum für andere Gruppen aus der Stadt. Zum Beispiel hat uns sogar die Polizei gebeten, dass wir sie an unserer Arbeit beteiligen. Sie repräsentieren eine rumänische Bevölkerungsgruppe und möchten als solche an unseren Programmen teilnehmen, zum Beispiel auch zu Ausflügen mitkommen. Ich denke, Sie wollen ihr Image verbessern, denn es gibt ja immer noch Spannungen und Vorurteile zwischen den ethnischen Gruppen.</p>

<p>Wir wollen eine Vermittlerrolle spielen zwischen der ungarischen Mehrheitsbevölkerung und den rumänischen Bevölkerungsgruppen in der Stadt. So bieten wir zum Beispiel schon seit mehr als zwei Jahren Rumänisch-Unterricht für die ungarischstämmigen Jugendlichen an.</p>

<p>Ein weiterer wichtiger Bereich ist die international geprägte Arbeit, die Vermittlung von europäischen Werten und Kultur. Dazu gehört zum Beispiel, dass wir Sommerlager, also internationalen Jugendaustausch, organisieren und schon seit Jahren deutsche Freiwillige in unserem Projekt aufnehmen.</p>

<p>Ein ganz wichtiges Ziel ist es, dass wir den Verein noch stärker in europäische Strukturen einbinden und Teil von multilateralen Partnernetzwerken werden. Auch dafür wird Gabriella Lörinczi verantwortlich sein. Sie war deshalb bereits im Oktober zu einem EU-Seminar in Bautzen, wo Grundlagen für ein europäisches Netzwerk in der Jugendarbeit gelegt wurden. Unser deutscher Partner ist dafür der Verein Steinhaus Bautzen mit seinem soziokulturellen Zentrum.</p>

<p>Insgesamt könnte man diesen Bereich nicht nur mit dem Titel „Integration“, sondern auch mit „Friedensarbeit und Versöhnung“ überschreiben.</p>

<p>Schließlich steht im Fokus unserer Arbeit das Thema „Jugendliche und ziviles Engagement“. Das heißt Bildung, Seminare und Vorträge, Projekte gemeinsam mit den Jugendlichen zu gestalten. Wir wollen innerhalb der Stadt ein Motor sein - ein Ort, wo Jugendliche sich bilden können und ziviles Engagement lernen, wo sie sich selbst besser kennen lernen können und erfahren, welche positive Kraft in ihnen steckt.</p>

<p><i>Peter: Welche Gruppen wollt ihr innerhalb der Stadt erreichen und was sind das für Menschen, die das neue Haus nutzen werden?</i></p>

<p>Hajnalka: Es gibt so wenige räumliche Möglichkeiten in der Stadt, dass wir uns überhaupt nicht abzugrenzen brauchen. Wir haben schon von den verschiedensten Gruppen Anfragen bekommen. Zum Beispiel von Schüler- oder Lehrergruppen, die etwas außerhalb der Schule machen wollen. Oder Eltern, die auch nachmittags Unterricht für ihre Kinder geben wollen und keinen Platz dafür haben. Auch andere Initiativen, sogar Rentner und auch die Polizei wollten schon unsere Räume mieten.</p>

<p><i>Peter: Wo siehst du in eurer Arbeit die größten Schwierigkeiten und Herausforderungen?</i></p>

<p>Hajnalka: Zum einen das Geld, die Strukturen vor Ort und unsere Mitarbeiter. Es ist sehr schwierig, geeignete Mitarbeiter zu finden. Ausgebildete und motivierte Mitarbeiter für Sozialarbeit, die zudem noch Erfahrung mitbringen sollen, sind in unserer Region selten.</p>

<p>Das Geld und die Finanzierung der Arbeit ist weiterhin ein schwieriges Thema. In Rumänien gibt es immer noch nicht die Strukturen, die eine solche Arbeit langfristig absichern können. Unsere Hoffnung ist dabei der europäische Rahmen, dass wir uns einbinden in die Strukturen des EU-Programmes „Jugend in Aktion“.</p>

<p>Was auch die Arbeit erschwert, ist die sinnlose Bürokratie. Aber nicht nur die Bürokratie, sondern auch die gesamte Mentalität der Leute hier: es gibt einfach zu wenig ziviles Engagement. Die Stadtführung und die Politiker sind nicht besonders sozial eingestellt, dieses Thema hat für sie keinen Vorrang. Wir haben schon so oft gemerkt: sie sind gut im Schulterklopfen, aber viel lieber wäre ihnen doch ein wirtschaftlicher Investor.</p>

<p>Was unsere Arbeit noch behindert, sind die starken Strukturen des Kinderschutzbundes, der als Vormund für die Heimkinder verantwortlich ist. Sie stellen uns oft Steine in den Weg.</p>

<p><i>Peter: Was macht eigentlich den Unterschied aus, vor allem im Hinblick auf das nächste Jahr, ob ihr weiter eine Förderung durch die Walter-Gastreich-Stiftung bekommt, oder nicht? Was wäre möglich, was ohne die Förderung nicht geht?</i></p>

<p>Hajnalka: Wir hatten bisher immer nur einen Mitarbeiter. Jetzt haben wir ein richtiges Team. Das macht schon einen großen Unterschied! Damit können wir viel mehr erreichen und nun auch die Arbeit aufteilen nach den Begabungen der einzelnen Mitarbeiter und so viel wirksamer agieren.</p>

<p>Wir stehen dann nicht so sehr unter Druck, weißt du. Ich glaube, es gibt einfach nicht so eine große Unsicherheit in Bezug auf unsere Arbeit. Bisher wussten wir immer nicht, ob wir nächstes Jahr noch Angestellte sind. Jetzt können wir wirklich längerfristig planen, auch mit einem stabilen Mitarbeiterkreis. Das ist natürlich sehr, sehr wichtig. Wir können einfach stabiler arbeiten und denken.</p>

<p>Das ist ein ganz anderes Gefühl von Sicherheit für die Mitarbeiter. Und auch für den Einzelnen als Mensch... In Rumänien gehört es noch immer zu dem täglichen Gefühlen, dass man sich die Frage stellt: Wie überlebe ich? Diese Frage müssen jetzt die Mitarbeiter nicht ständig vor sich haben. Sie haben erst einmal für zwei Jahre Sicherheit und können ihre Arbeit so gut entwickeln.</p>

<p>Ohne die Förderung der Walter-Gastreich-Stiftung würden die Personakosten wieder ganz zu Lasten der Rumänieninitiativgruppe Bautzen gehen. Dann wäre – wenn überhaupt –  nur eine Minimalbesetzung möglich. Du weißt ja, dass der Kauf und Ausbau des Hauses den Verein schon sehr viel Kraft gekostet hat. Ohne weitere Hilfe blieben die Chancen und Ressourcen des neuen Hauses weitestgehend ungenutzt.</p>

<p>Außerdem müssen künftig ohnehin immer auch Beträge für Honorare eingeplant werden. Vom Referenten bis zum Hausmeister werden ja auch noch Beträge fällig.</p>

<p><i>Peter: Vielen Dank, Hajnalka, für unser Gespräch. Ich wünsche euch mit dem neuen Haus alles Gute! Seit ich selbst für zwei Jahre als Freiwilliger bei Fehérlófia war, weiß ich, wie wichtig eure Arbeit ist. Wir werden als Rumänieninitiativgruppe Bautzen alles tun, um euch dabei zu unterstützen. Hab eine gute Heimreise - Isten veled!</i></p>

<p>Hajnalka: Auch ich bedanke mich. In Székelykeresztúr sind wir froh, in eurem Verein solch einen verlässlichen deutschen Partner zu haben. Bitte richtet der Walter-Gastreich-Stiftung auch im Namen der Kinder und Jugendlichen aus dem Kinderheim unseren herzlichsten Dank aus! Wir hoffen sehr, dass eine weitere Förderung gelingt.</p>

<p>Im Internet: <a href="http://stiftungen.stifterverband.info/t210_gastreich/index.html">Walter-Gastreich-Stiftung</a></p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Bilder von der Eröffnung des Jugendbildungszentrums in Keresztúr</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/bilder_von_der_eroeffnung_des_jugendbildungszentrums_in_keresztur-archiv.html" />
<modified>2010-01-15T22:04:18Z</modified>
<issued>2009-10-26T12:55:25Z</issued>
<id>tag:,2009:/3.191</id>
<created>2009-10-26T12:55:25Z</created>
<summary type="text/plain">Alle Fotos gibts bei Flickr: Bilder der Rumänienreise #flickr_badge_source_txt {padding:0; font: 11px Arial, Helvetica, Sans serif; color:#666666;} #flickr_badge_icon {display:block !important; margin:0 !important; border: 1px solid rgb(0, 0, 0) !important;} #flickr_icon_td {padding:0 5px 0 0 !important;} .flickr_badge_image {text-align:center !important;} .flickr_badge_image img...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage deutsch</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p>Alle Fotos gibts bei <strong><a href="http://www.flickr.com/photos/rig-bautzen/">Flickr: Bilder der Rumänienreise</a></strong></p>
<!-- Start of Flickr Badge -->
<style type="text/css">
#flickr_badge_source_txt {padding:0; font: 11px Arial, Helvetica, Sans serif; color:#666666;}
#flickr_badge_icon {display:block !important; margin:0 !important; border: 1px solid rgb(0, 0, 0) !important;}
#flickr_icon_td {padding:0 5px 0 0 !important;}
.flickr_badge_image {text-align:center !important;}
.flickr_badge_image img {border: 1px solid black !important;}
#flickr_www {display:block; padding:0 10px 0 10px !important; font: 11px Arial, Helvetica, Sans serif !important; color:#3993ff !important;}
#flickr_badge_uber_wrapper a:hover,
#flickr_badge_uber_wrapper a:link,
#flickr_badge_uber_wrapper a:active,
#flickr_badge_uber_wrapper a:visited {text-decoration:none !important; background:inherit !important;color:#3993ff;}
#flickr_badge_wrapper {background-color:#FFCC99;}
#flickr_badge_source {padding:0 !important; font: 11px Arial, Helvetica, Sans serif !important; color:#666666 !important;}
</style>
<table id="flickr_badge_uber_wrapper" cellpadding="0" cellspacing="10" border="0"><tr><td><a href="http://www.flickr.com" id="flickr_www">www.<strong style="color:#3993ff">flick<span style="color:#ff1c92">r</span></strong>.com</a><table cellpadding="0" cellspacing="10" border="0" id="flickr_badge_wrapper">
<tr>
<script type="text/javascript" src="http://www.flickr.com/badge_code_v2.gne?count=5&display=random&size=s&layout=h&source=user_set&user=44004501%40N07&set=72157622610252785&context=in%2Fset-72157622610252785%2F"></script>
</tr>
</table>
</td></tr></table>
<!-- End of Flickr Badge -->
<a href="http://www.genialsozial.de"><img alt="/img/genialsozial-logo.gif" src="http://www.rig-bautzen.de/img/genialsozial-logo.gif" width="296" height="96" border="0" /></a>
<p><em>&#8222;Jugendbildungszentrum Kerekudvar&#8220; genialsozial-Projekt 2007</em></p>

<p><b>Zur Eröffnung ein Bericht von Rüdiger Steinke:</b></p>

<p>Liebe Freunde,</p>

<p>gern erzähle ich die Geschichte von Carol Daily, einer fast achtzigjährigen Dame jüdischer Abstammung aus Minnesota (USA), die vor einigen Jahren Teilnehmerin einer Wanderreise durch Rumänien war.</p>

<p>Als wir bei einer Wanderung durch Siebenbürgen wieder einmal feststellen mussten, dass alle Bäume an denen sich Wegmarkierungen befanden, offenbar gefällt wurden und wir uns folglich im herrlichen Hügelland verliefen, trafen wir zum Glück auf einen Hirten, dick eingepackt in einen traditionellen <a href="http://astore.amazon.de/napapijri-pullover-21" target="_blank" class="blank" style="text-decoration: none; color: #333333;">Napapijri Pullover</a>,
der seine hunderte Esel, Schafe und Ziegen auf dem Weg durchs Tal begleitete.</p>]]>
<![CDATA[<p>Seine Hinweise auf unsere Frage nach dem Weg nach Nou Sacele waren eindeutig und bedeuteten soviel wie „immer der Nase nach“ und auf jeden Fall quer über die Wiesen. Zum Glück gab er noch eine Himmelsrichtung an und begleitete uns samt seiner Tiere ein Stück, zumindest bis zum nächsten Flussufer. Auch dort zeigte er noch einmal in die angegebene Himmelsrichtung und ermutigte uns zur Flussdurchquerung.</p>

<p>Entschlossen rutschten wir den Hang hinunter, durchwateten den knietiefen Fluss, manch einer der 25 amerikanischen Senioren verlor seine Schuhe im Schlamm, aber alle waren ganz froh, dieses Abenteuer gemeistert zu haben. Wir folgten also der vom Hirten angegebenen Himmelsrichtung und erreichten alsbald – oh Schreck – den nächsten Fluss. Diese Durchquerung ähnelte der Ersten, so dass wir auf Erfahrungen zurückgreifen konnten. Die wirkliche Herausforderung kam nach dem Fluss in Gestalt eines lehmigen Steilhanges, der noch vom letzten Regen schön aufgeweicht war.</p>

<p>Nun, dachte ich, werden mich die Reisenden am Abend lynchen und Beschwerde beim Veranstalter einreichen gegen mich, den Wanderführer, der vorgab die Wege zu kennen.</p>
<p>Das Erklimmen des lehmigen Steilhanges gelang durch gegenseitiges Hochdrücken, Schieben, Räuberleitern, an den Armen ziehen oder Stöcke reichen, mit dem Ergebnis, dass alle Senioren, mitunter jedoch erst nach mehreren Versuchen, ziemlich verdreckt das obere Ende des Hanges erreichten. Oh, was werden mich wohl für böse Bemerkungen und vorwurfsvolle Blicke erreichen, dachte ich, als auch ich fast als Letzter den Hang erklomm.</p>

<p>Noch bevor ich jedoch oben ankam, hörte ich einen Schrei und sah schräg über mir auf der Wiese eine tanzende Carol Daily, die immer wieder strahlend vor Glück rief: „Ich hab’s geschafft, ich hab’s geschafft!“</p>

<p>Auch die Anderen wirkten sehr glücklich und am Abend beim Bier wurde immer wieder erzählt und auch nachgespielt, wie der eine oder andere von uns den Hang erklomm. Carol wird für mich immer die „Ich hab’s geschafft!“-Frau bleiben und gern erinnere ich mich an dieses wunderbare Bild der Tanzenden auf der Wiese.</p>

<p>„Wir haben es geschafft!“: Dieser Jubel erklang auch in diesem Jahr wieder in Siebenbürgen, genauer gesagt am 10. Oktober 2009 in Keresztúr im Bezirk Harghita.</p>

<p>An diesem Tag wurde das neue Jugendbildungshaus in Keresztúr eröffnet. Monate des Suchens und Ringens um den richtigen Weg waren dem voraus gegangen. Mitunter schien es so, dass das Ziel nicht erreichbar wäre und manchmal befürchten wir, dass die Kraft nicht reicht. Es war wirklich kein einfacher Weg und nur wer schon in Rumänien gebaut hat, weiß auf welch merkwürdige Unwägbarkeiten man stoßen kann. Tausend Stempel und Genehmigungen sind nötig und immer wenn man glaubt, alle nötigen Dinge erkannt zu haben, bedarf es wieder einer neuen Genehmigung, eines weiteren Stempels und die Verordnung von gestern ist heute durch eine andere ersetzt worden. Mit das Schwierigste war dabei auch das Finden von zuverlässigen Partnern in Gestalt von Architekt und Baufirma.</p>

<p>Die größte Last in diesen ganzen Prozessen lag dabei auf den Schultern von Máteffy Hajnalka, der Leiterin des Vereins Feherlofia, die alle Fäden in Keresztúr in der Hand halten musste. Danke an dieser Stelle für ihren großartigen Einsatz und Danke an alle Menschen die Hajnalka den Rücken frei hielten und stärkten!</p>

<p>Danke an Andreas Natuschke, Vorstandsmitglied der RIG, der mehrfach vor Ort das Baugeschehen begleitete und dabei keine Wege, Mühen und Verdienstausfälle scheute, um das Ziel erreichbar zu machen. Danke auch an seine Familie, die viel Verständnis zeigte.</p>

<p>Vierundfünfzig (54) Menschen aus Sachen, der Schweiz, Ungarn und den USA machten sich am 7. Oktober 2009 auf den Weg, um an der feierlichen Eröffnung des Jugendbildungshauses in Keresztúr teilzunehmen. Ein großer Teil flog bis Bukarest, ein anderer Teil reiste mit dem Minibus von Bautzen an.</p>

<p>Am Abend fanden alle in Bran zu einander. Bran, bekannt für das wunderschöne und legendäre Schloss des Grafen Dracula, war die erste Station der Reise. Schließlich sollte nicht nur das Jugendbildungshaus eingeweiht, sondern auch Siebenbürgen entdeckt werden: die Perle vor den Karpaten und Heimat vieler ethnischer Gruppen, wie auch der Siebenbürger Sachsen.</p>

<p>Wir besuchten Bran, Kronstadt und die Kirchenburg von Tartlau, wurden festlich bewirtet im  Bischofssaal in Birthälm, wanderten von Birthälm nach Reichsdorf, trafen den einzigartigen Kurator Schaas, der uns vermutlich heute noch mit faszinierenden Geschichten unterhalten würde, wenn wir nicht zum Abendempfang nach Malmkrog hätten aufbrechen müssen.</p>

<p>In Malmkrog erwartete uns ein festlicher Abendempfang beim „Mihai Eminescu Trust“, einer Stiftung des Prinz Charles zur Erhaltung der siebenbürgischen Architektur, mit hausgemachter Samale (Krautwickel), Wein und Apfelsaft sowie einer beeindruckenden Ausstellung zur Arbeit der Stiftung. Dieser Abend machte uns Mut und Hoffnung, besonders angesichts der lebendigen Zeugnisse einer in den letzten zwanzig Jahren zugrunde gegangenen Kultur der Siebenbürger Sachsen.</p>

<p>Lange ließe sich berichten von den beeindruckenden Begegnungen, herrlichen landschaftlichen Impressionen, lustigen Gesprächen auf der Pferdekutsche und weinseligen Abenden, die nahtlos und rasch in den Morgen übergingen.</p>

<p>Der Höhepunkt und das Ziel unserer Reise war jedoch die Eröffnung des neuen Jugendbildungshauses in Keresztúr. Bis zur letzten Minute wurde im Haus gearbeitet und gebaut. Zum Schluss zählte jeder Tag, jede Stunde und eigentlich jede Sekunde.</p>

<p>Am 10. Oktober war es soweit: fast auf den Tag genau 19 Jahre, nachdem die ersten Freiwilligen aus Bautzen sich zu ihrem Dienst nach Keresztúr aufmachten. Was für ein langer Weg liegt inzwischen hinter der Rumänieninitiativgruppe Bautzen – und was für ein Grund zur Freude an diesem Tag!</p>

<p>Der vor einigen Jahren gegründete Partnerverein Feherlofia verantwortet inzwischen die Arbeit vor Ort  und kann nun endlich in eigenen Räumen und unter guten Bedingungen seine Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen im Ort entwickeln und gestalten. Ein Grund zur Dankbarkeit für uns alle!</p>

<p>Pünktlich 10.00 Uhr erreichten wir Keresztúr. Als wir ankamen, herrschte überall noch geschäftiges Treiben. Ich fragte: „Sind wir zu zeitig?“ Die prompte Antwort von unserem alten Freund Sebestyen Laszlo: „Nein, zu deutsch!“ Da waren sie also schon wieder, unsere kulturellen Unterschiede. Kurze Zeit später aber begann die festliche Zeremonie.</p>

<p>Reden wurden gehalten, Bänder zerschnitten, festlich gegessen, getrunken. Kinder hatten sich schick gemacht, tanzten und sangen... Ein buntes Programm begleitete uns durch diesen Samstag. Eine herrliche Wanderung am darauf folgenden Sonntag bei schönster Sonne und mit etwa fünfzig Kindern und Jugendlichen hinauf zum Kreuz von Keresztúr und hinab in das Dorf Rugonfalva bot die Möglichkeit, sich wirklich zu begegnen.</p>

<p>In Rugonfalva wurden wir in einem schönen ungarischen Hof mit einem Feuer, einem großen Kessel Suppe und traditioneller ungarischer Csardas-Musik erwartet. Ein buntes Sprachgewirr, Lieder und Spiele begleiteten uns durch diesen schönen Nachmittag – bis unser Bus uns zurückbrachte nach Sighisoara, und die Kinder glücklich und froh mit einigen Pferdewagen den Rückweg nach Keresztúr antraten.</p>

<p>Wir haben es geschafft: das neue Bildungshaus in Keresztúr ist eröffnet!</p>

<p>„Alles hat seine Zeit“ steht im Predigerbuch im Alten Testament. Nun ist es Zeit, dieses schöne Haus lebendig werden zu lassen. Ein guter und wichtiger Ort soll es sein, an dem Menschen Bildung, Trost, Annahme und Ermutigung zum Leben mit auf ihren Weg nehmen können. Besonders für die jungen Menschen in Keresztúr, deren Leben bisher vom Verlassen werden geprägt wurde, deren Eltern sie aus vielerlei Gründen nicht bei sich aufwachsen lassen wollten oder konnten.</p>

<p>Aber auch für all die anderen Menschen in Keresztúr soll dieses Haus ein wichtiger Ort werden. „Kerekudvar“, heißt das Haus. Auf Deutsch bedeutet es: „Rundhaus“.</p>

<p>Das Rundhaus war in alten ungarischen Siedlungen der Mittelpunkt des Ortes. Dort kamen die Menschen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben und um über die Geschicke ihres Ortes zu entscheiden. Rundhäuser ermutigen zum Engagement und zum Mittun. Zum sich verantwortlich Fühlen für das was passiert im eigenen Umfeld und zum miteinander Suchen nach guten Wegen für das eigene Leben, aber auch für das Gemeinwesen.</p>

<p>Wir haben es geschafft – aber wir sind noch lange nicht am Ende!</p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Erlebnisbericht aus der Sommer-Rüstzeit in Rumänien</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/erlebnisbericht_aus_der_sommerruestzeit_in_rumaenien-archiv.html" />
<modified>2009-08-18T19:32:26Z</modified>
<issued>2009-08-18T19:28:13Z</issued>
<id>tag:,2009:/3.189</id>
<created>2009-08-18T19:28:13Z</created>
<summary type="text/plain">Von Hannah Maneck Als ich am 24.8. mit acht weiteren Engagierten von Bautzen aus in die Sommerrüstzeit 2009 startete, war Rumänien für mich noch ein fremdes Land. Ohne den Klang der Sprache im Ohr zu haben und ohne Sitten und...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p><img alt="basteln_mit_hannah.jpg" src="http://www.rig-bautzen.de/img/basteln_mit_hannah.jpg" width="240" height="320" align="right" alt="Basteln mit den Kindern" hspace="16"/><em>Von Hannah Maneck</em></p>

<p>Als ich am 24.8. mit acht weiteren Engagierten von Bautzen aus in die Sommerrüstzeit 2009 startete, war Rumänien für mich noch ein fremdes Land. Ohne den Klang der Sprache im Ohr zu haben und ohne Sitten und Bräuche zu kennen, machte ich mich auf, um es zu erkunden, da ich ab September als neue Freiwillige der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V. dort leben werde. Leichtgemacht wurde mir das Ankommen durch die Erfahrungen derer, die schon in den letzten Jahren die Stadt Keresztur in Siebenbürgen (Bezirk Hargitha) besuchten. Die Rückkehr in dieses Land bedeutet für sie ein Stück weit „nach Hause zu kommen“. Ihnen bringen die tiefgründigen und einzigartigen Begegnungen vor Ort immer wieder Wärme in die Herzen – Begegnungen mit alten Freunden aus Szekelykeresztur, im Besonderen mit den Kindern und Jugendlichen des Kinderschutzbundes. <br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Das kleine Dorf Kiskede, in dem wir die zwei Wochen zu fünfzehnt in hilfsbereiter Nachbarschaft verbrachten, bedeutete für mich Ruhe, Gemeinschaft, Naturverbundenheit und Geborgenheit: durch Freiluftduschen, gemeinsames Kochen, Nächte am Feuer und intensive Gespräche. Am meisten beeindruckte mich der familiäre Zusammenhalt mit Menschen, die mir zuvor noch Fremde waren. Zu unserer Zusammenarbeit gehörte nicht nur die Aufgabe den Kindern und Jugendlichen zwei schöne Wochen zu gestalten, sondern auch die Vereinswohnung der Rumänieninitiative zu renovieren. Da die Arbeit des örtlichen Partnervereins „Feherlofia“ in ein größeres Haus umziehen wird, wohnen ich und die beiden anderen Freiwilligen das nächste Jahr in der Vereinswohnung – dieses Jahr ist großer Tapetenwechsel. Die Selbstlosigkeit für eine fremde Wohnung mitten in Rumänien so viel Kraft und Urlaubszeit zu investieren, hat mich sehr beeindruckt. Da wir unsere Gruppe jeden Tag teilten, konnten Renovierung und Programme parallel zueinander stattfinden. Am Vormittag bastelten, spielten, tanzten und sangen wir mit den Kindern. Nachmittags gingen wir mit den Jugendlichen an einen nahe gelegenen See baden. Dort entstanden schon nach kurzer Zeit gemeinsame Momente: so wurde an der einen Stelle gemeinsam zur Gitarre gesungen und an der anderen Karten oder Volleyball gespielt. </p>

<p>Die Erfahrungen und kreativen Ideen aller machten aus uns ganz schnell ein Team. Nur so konnten wir an zwei Nachmittagen auch mit den Kleineren ins Freibad gehen. Ich habe Kinder noch nie so ausgelassen und zufrieden gesehen. Wenn ich dabei eins gelernt habe, dann, dass Aufmerksamkeit und eine Umarmung ebensoviel wert sind, wie die Spenden aus der Ferne. </p>

<p>Der Höhepunkt im Programm mit den Jugendlichen war ein Ausflug nach Schässburg bzw. Sigishoara. Dort besuchten wir ein Konzert des Evangelischen Domchors St. Petri, der auf Konzertreise durch Siebenbürgen war. Der Ausflug konnte jedoch nur stattfinden, da uns der Verein „Domus“ ganz spontan und unkompliziert seinen Bus zu Verfügung stellte. Nach dem Konzert trafen sich alle auf der Kirchenburg Groß Ahlisch, um den Abend gemeinsam zu verbringen. Es war beeindruckend zu sehen, wie Kinderheimjugendliche, gestandene Chorsänger und wir mittendrin beisammen saßen und redeten. Natürlich stellten die unterschiedliche Sprachen eine Barriere dar und es konnte einen traurig machen, wenn man über seinen Gegenüber mehr erfahren wollte und nicht konnte. Trotzdem hab ich es mir schlimmer vorgestellt. Man kann auch so zusammen lachen und Momente genießen. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit als Freiwillige, wenn ich mit den Jugendlichen und Kindern richtig sprechen kann! Die zwei Wochen haben mir Mut gemacht die Sprache zu lernen und mir gezeigt, dass die Menschen in Keresztur mich dabei unterstützen wollen. </p>

<p>Nach dieser reichen, anstrengenden und intensiven Woche mit Programm, machten wir uns auf den Weg nach Apold, einer Kirchenburg in der Nähe, um auszuspannen. Dort trafen wir auf Thomas, der mit viel Liebe und Geduld die historische Kirchenorgel restauriert. Innerhalb der Mauern war es still, die alten Gemäuer strahlten Ruhe und Gelassenheit gegenüber Veränderungen aus. Nur wenige Geräusche drangen über die Mauern hinweg an unsere Ohren. Pferdewagen polterten vorbei und zu Balkanmusik tanzte eine Kreissäge in der Ferne. In der Stille und dem Schutz der Burg fanden wir das erste Mal nach einer Woche völlige Entspannung. Jeder konnte Erlebtes für sich selbst oder mit anderen besprechen, solang die Hitze nicht die Gedanken lähmte. </p>

<p>Nach dieser kurzen Auszeit ging es erneut in die Vollen: die Wohnung musste fertig gestellt und die Abschlussprogramme vorbereitet werden. Neben dem Zubereiten eines Obstsalates mit den Kindern, lag uns eine Gesprächsrunde mit den Jugendlichen sehr am Herzen. Zu anderen Treffen war kaum Raum gewesen für intensivere, ja ernste Themen. So trafen wir uns abschließend auf einem nahe gelegenen Berg und kochten Maiskolben über dem offenen Feuer. Nach einer Einstiegsrunde im großen Kreis, sprachen wir mit allen über die Veränderungen für die Jugendlichen, die mit dem Umzug des Vereins „Feherlofia“ in ein größeres Haus einhergehen. Danach redeten wir in Kleingruppen über Zukunft und Beziehungen. Ich war sehr erstaunt wie offen und ehrlich die vier Jungen in meiner Gruppe über ihre Erwartungen an eine gute Freundschaft und erlebte Enttäuschungen berichteten. Am Ende gingen wir alle sichtbar befreit und zufrieden nach Hause. An diesem Nachmittag hatte ich gemerkt, dass sich die Mühe und die Ausdauer am Anfang der Runde gelohnt hatte: Die Jugendlichen und wir waren wieder ein Stück mehr zusammengerückt! </p>

<p>Der Abschied war schwer und für Einige tränenreich. Ich persönlich wusste, dass ich alle bald wieder sehen würde, sodass das Aufwidersehen sagen nicht so schwer fiel. </p>

<p>Das Zusammenleben mit jedem einzelnen der fünfzehn wunderbar vielfältigen Menschen auf der Rüstzeit hat mir Lust und Vorfreude auf meinen Dienst in Keresztur gemacht. Was jedoch für mich ein gelungenes Willkommen war, war für die Freiwilligen des letzten Jahres ein schöner und wertvoller Abschied. Sie haben an uns drei Neuen nicht nur Tricks und „Überlebenstipps“ weiter gegeben, sondern uns bei der Sprache geholfen und Hinweise für unsere zukünftige Arbeit gegeben. Allen beiden vielen Dank dafür! Die Zeit in Rumänien war in jeglicher Hinsicht sehr intensiv und traumhaft schön, sodass es schwer fällt nicht sentimental zu werden… deshalb: Schluss!                                        </p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Freundesbrief Mai 2009</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/freundesbrief_mai_2009-archiv.html" />
<modified>2009-05-26T12:21:50Z</modified>
<issued>2009-05-13T18:12:06Z</issued>
<id>tag:,2009:/3.187</id>
<created>2009-05-13T18:12:06Z</created>
<summary type="text/plain"><![CDATA[Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden. &raquo; Jetzt Fördermitglied werden! PDF-Datei - ca.&nbsp;1&nbsp;MB...]]></summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Freundesbrief PDF</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p>Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden.</p>

<p>&raquo; <a href="/download/foerdermitgliedschaft.pdf"><b>Jetzt Fördermitglied werden!</b></a></p>

<p><img src="/_img/pdficon_small.gif" width="23" height="16"><a href="/download/Freundesbrief_Mai_2009.pdf">PDF-Datei - ca.&nbsp;1&nbsp;MB</a></p>

<p><a href="/download/Freundesbrief_Mai_2009.pdf"><img src="/img/freundesbrief_160.gif" alt="" border="0" width="160" height="226"></a></p>]]>

</content>
</entry>
<entry>
<title>Arbeitsgemeinschaft für Soziale Assistenz in Rumänien gegründet</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/arbeitsgemeinschaft_fuer_soziale_assistenz_in_rumaenien_gegruendet-archiv.html" />
<modified>2009-04-10T19:42:36Z</modified>
<issued>2009-04-02T14:56:39Z</issued>
<id>tag:,2009:/3.184</id>
<created>2009-04-02T14:56:39Z</created>
<summary type="text/plain">Hermannstadt / Sibiu, 29. März 2009. Über 28 im Sozial- und Bildungsbereich tätige Organisationen gründeten die Arbeitsgemeinschaft für Soziale Assistenz in Rumänien, gefördert durch die Robert-Bosch-Stiftung. Die Ziele sind eine Vernetzung der Zusammenarbeit, die Formulierung sozialpolitischer Ziele und die Vertretung...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p>Hermannstadt / Sibiu, 29. März 2009. Über 28 im Sozial- und Bildungsbereich<br />
tätige Organisationen gründeten die <a href="http://www.asistentasociala.org/">Arbeitsgemeinschaft für Soziale Assistenz in Rumänien</a>, gefördert durch die <a href="http://www.bosch-stiftung.de/">Robert-Bosch-Stiftung</a>. Die Ziele sind eine Vernetzung der Zusammenarbeit, die Formulierung sozialpolitischer Ziele und die Vertretung gemeinsamer Anliegen gegenüber Staat und Gesellschaft im Interesse der bedürftigen Menschen Rumäniens. Im Beisein der Presse verabschiedeten sie die &#8222;<a href="http://www.asistentasociala.org/">Hermannstädter Erklärung</a>&#8220; zur sozialen Situation von Menschen mit Betreuungs-und Versorgungsbedarf in Rumänien. </p>

<p>In der Presse: <a href="http://www.hermannstaedter.ro/stire.php?id=697">„Wir sind nicht zufrieden“</a>, von Beatrice Ungar, Hermannstädter Zeitung, Ausgabe vom 10. April 2009</p>]]>
<![CDATA[<p>Ebenfalls Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind die in Sz&eacute;keleykereszt&uacute;r (Cristuru Secuiesc) tätigen Organisationen <a href="http://www.rig-bautzen.de/">Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.</a>, vertreten durch Wolfram Hesse, die <a href="http://www.feherlofia.org/">Asociatia Feh&eacute;rlofia</a>, vertreten durch Hajnalka M&aacute;teffy und die <a href="http://www.cjd-domus.ro/">Stiftung CJD-DOMUS</a>, vertreten durch Martin Türk-König.</p>

<p>Die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft hat für ein Jahr der Direktor der Hermannstädter Stiftung <a href="http://www.bavariaromania.ro/">Bavaria-Romania</a>, Dr. Walter Gebhardt, inne. Die Arbeitsgemeinschaft dokumentiert ihre Tätigkeit unter anderem im Internet unter der Adresse <a href="http://www.asistentasociala.org/">www.asistentasociala.org</a>.</p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Die Geburt Jesu als Anlass einer Reise</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/die_geburt_jesu_als_anlass_einer_reise-archiv.html" />
<modified>2009-01-23T17:08:19Z</modified>
<issued>2009-01-23T17:07:46Z</issued>
<id>tag:,2009:/3.182</id>
<created>2009-01-23T17:07:46Z</created>
<summary type="text/plain">Damals machten sich drei Könige auf den Weg, ein Kind in der Krippe zu Bethlehem aufzusuchen. Sie fanden es dort mir seinen Eltern und segneten die Familie mit ihren Worten und Gaben. Doch wie ist es, zu Weihnachten Kinder zu...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage deutsch</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p>Damals machten sich drei Könige auf den Weg, ein Kind in der Krippe zu Bethlehem aufzusuchen. Sie fanden es dort mir seinen Eltern und segneten die Familie mit ihren Worten und Gaben. Doch wie ist es, zu Weihnachten Kinder zu besuchen, die ihren Kopf nicht bei Mama oder Papa anlehnen können?</p>

<p><img src="/img/kinder_420.jpg" alt="" border="0" width="420" height="330" alt="Die Kinder zu Hause mit ihren Geschenken"><br />
<i>Bild: Die Kinder zu Hause mit ihren Geschenken</i></p>

<p>Aus Bautzen machte sich eine Gruppe junger Menschen auf den Weg, um diese Erfahrung zu machen und zu teilen. Für manche aus der Gruppe ein vollkommen neues Erlebnis, Weihnachten nicht zu Haus, für andere eine erneutes Erleben einer sehr intensiven und herzlichen Zeit um Weihnachten und Silvester mit Kindern in einem anderen Land. Für alle jedoch ein stückweit eine Reise in etwas Ungewisses mit noch unbekannten Menschen, eine Reise voller Schwierigkeiten wie Klima, Kultur und Sprache, eine Reise voller Impressionen, eine Reise nach Cristuru-Secuiesc, ungarisch Székelykeresztur, einem kleinen Städtchen im Herzen Siebenbürgens.</p>]]>
<![CDATA[<p>Und dies sind Ihre Erlebnisse:Während die daheimgebliebenen Angehörigen, mitunter sehr traurig über das Fernbleiben des Familienmitgliedes am <i>„Fest der Liebe“</i>, die Tage vor Weihnachten zu den letzten Vorbereitungen des Festes nutzen, Baum, Schmuck, Essen, Geschenke etc, läuft die Gruppe aus Bautzen durch die winterliche und bitterkalte Kleinstadt in Rumänien und besucht die Kinder in ihren Wohngruppen, wird dort zu Tee und Kuchen, Fanta und Keksen eingeladen, bringt jedem Kind ein persönliches Geschenk, und verbringt wunderbare Stunden bei den Kindern mit gemeinsamen Spielen und Singen. Am Weihnachtsabend gehen alle gemeinsam in die Kirche, bevor die Kinder – wieder zu Haus – ihre Geschenke auspacken dürfen. Auch die Deutschen feiern dann ihr Weihnachtsfest, besuchen einen deutschen Gottesdienst im nicht weit entfernten Sighisoara, in dem es eine deutsche Gemeinde gibt. Später bewichtelt man sich noch untereinander, hat Zeit zur Ruhe zu kommen und ist in Gedanken <i>„zuhaus“</i>.</p>

<p>Die Tage nach dem Vierundzwanzigsten gehören dann ganz den Kindern. Die acht Rüstzeitler aus Deutschland sind nicht zu Fuß unterwegs oder auf einem Kamel wie vielleicht einst die drei Könige, sie haben in ihrem Transporter ein ganz paar Utensilien mitgebracht, die jetzt zum Einsatz kommen werden. Gemeinsam werden jetzt die ungewöhnlichsten aber auch alltäglichsten Sachen gemacht. Es wird getöpfert und gemalt, mit Pinsel und Hand auf Papier und Haut, es wird ein wohlschmeckender und gesunder Obstsalat mit den Kindern zusammengestellt und verspeist, es werden Kekse gebacken, genascht und verkostet, es wird gebastelt, geschnitten, geklebt, gesungen, getanzt, gelacht und umarmt. Es wird wandern gegangen, Hand in Hand, Fangen gespielt, Feuer gemacht, gepicknickt, sich aufgewärmt mit heißem Tee, Handschuh getauscht, Ball gespielt. Es werden einfach gemeinsam wunderbar sonnige Wintertage genossen.</p>

<p><img src="/img/wanderung_420.jpg" alt="" border="0" width="420" height="312" alt="Auf der gemeinsamen Wanderung im Sonnenschein"><br />
<i>Bild: Auf der gemeinsamen Wanderung im Sonnenschein</i></p>

<p>Während auf dem ganzen Erdkreis ein neues Jahr beginnt, stellt der Silvestertag den Abschluss der gemeinsamen Zeit dar. Ein Silvesterfest mit den kleinen Kindern ist dabei nicht nur für die Deutschen das bleibende Erlebnis. Tierkostüme werden gebastelt und alle bekommen eine neue Identität. Die Tiere spielen dann miteinander, besuchen die Tierdisco und essen gemeinsam Pizza und Eis. Mit Wunderkerzen und Liedern wird sich dann unterm Sternenzelt gemeinsam ins neue Jahr verabschiedet. Für die größeren Jugendlichen gibt es dann noch eine Silvesterparty mit anderen, Live-Musik, Tanz drinnen und draußen am Lagerfeuer.</p>

<p>Mit der Heimreise nach Deutschland endet die gemeinsame Zeit, aber das Erlebte tritt erst jetzt in die Erinnerung, sowohl für diejenigen, die dort zu Haus sind, als auch für die, die wieder gen Heimat fahren. So viele Erlebnisse tauchen von nun an im Alltag jedes Einzelnen im Kopf, doch vor allem im Herzen, auf und lassen dies Zeit unvergesslich werden.</p>

<p>Und genau das verbindet die deutsche Gruppe ein wenig mit den Drei Königen. Der leitende Stern der Gruppe ist der Wille und der Wunsch eines jeden, dort eine gute Zeit mit den Kindern zu verbringen, die über Weihnachten keine Familie haben. Die Gaben sind dabei nicht nur die Geschenke für die Kinder, sondern vielmehr das Unbezahlbare, die gemeinsame Zeit und die Erinnerungen daran. Diese Gaben lassen sich nicht nehmen. Sie bleiben dort und reisen in jedem der Teilnehmer nach Hause.</p>

<p>Soweit die Tatsachenberichte der aktuellen Reise.</p>

<p>Das war es - ein Stück anderes Leben, eine neue Perspektive, ein Schritt in der persönlichen Entwicklung, herausgelöst aus Rollen, entbunden von der Banalität des Alltags, in einer Welt voller Herzlichkeit, Zuneigung und Wärme.</p>

<p><i>„Es ist besser, das Erlebte im Herzen und nicht auf der Zunge zu tragen“</i> meinte einer der Teilnehmer in seinen Reflexionen über den Aufenthalt.</p>

<p>Deshalb zum Abschluss lediglich ein kurzer Ausschnitt aus dem Brief eines Jugendlichen an die deutsche Gruppe: <i>„Ich liebe euch sehr, und was am Wichtigsten ist: ich bin sehr stolz auf euch, das ihr so vieles für uns tut. Ich weiß gar nicht, meine lieben Freunde, wie ich mich dafür bedanken könnte, ich kann euch nur aus ganzem Herzen danke sagen. Warum? Ihr habt Geschwister und Familie. Trotzdem entfernt ihr euch viele Kilometer, damit wir froh sein können, damit unser Weihnachten schöner sein kann.“</i></p>

<p>Wir danken der <a href="http://www.ic-team.de">IC TEAM Gesellschaft für Zeitarbeit mbH</a>, der <a href="http://www.obag-bautzen.de">OBAG Bautzen</a>, dem <a href="http://www.steinhaus-bautzen.de">Steinhaus Bautzen</a>, der Fleischerei Keller und stellvertretend für die vielen Päckchen-Packer den Kirchgemeinden Wilthen und<br />
Mittelherwigsdorf.</p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Freundesbrief November 2008</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/freundesbrief_november_2008-archiv.html" />
<modified>2008-11-25T11:37:45Z</modified>
<issued>2008-11-17T08:21:40Z</issued>
<id>tag:,2008:/3.178</id>
<created>2008-11-17T08:21:40Z</created>
<summary type="text/plain"><![CDATA[Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden. PDF-Datei - ca.&nbsp;1&nbsp;MB...]]></summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Freundesbrief PDF</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p>Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden.</p>

<p><img src="/_img/pdficon_small.gif" width="23" height="16"><a href="/download/Freundesbrief_November_2008.pdf">PDF-Datei - ca.&nbsp;1&nbsp;MB</a></p>

<p><a href="/download/Freundesbrief_November_2008.pdf"><img src="/img/freundesbrief_160.gif" alt="" border="0" width="160" height="226"></a></p>]]>

</content>
</entry>
<entry>
<title>Vor der Wahl ist nach der Wahl</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/vor_der_wahl_ist_nach_der_wahl-archiv.html" />
<modified>2008-11-24T16:28:44Z</modified>
<issued>2008-11-11T16:28:16Z</issued>
<id>tag:,2008:/3.179</id>
<created>2008-11-11T16:28:16Z</created>
<summary type="text/plain">Von Helena Bähr (zur Zeit Studentin in Klausenburg/Cluj-Napoca/Kolozsvár) Rumänien in guten Händen. Sie mit sich - Wir mit euch. Weiter zusammen. Ein Mann für ein gutes Rumänien. Glaubwürdigkeit, Treue, Verantwortung. Wähl für dich. Wahlsprüche, die zur Zeit auf vielen Plakaten...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p><i>Von Helena Bähr (zur Zeit Studentin in Klausenburg/Cluj-Napoca/Kolozsvár)</i></p>

<p>Rumänien in guten Händen. Sie mit sich - Wir mit euch. Weiter zusammen. Ein Mann für ein gutes Rumänien. Glaubwürdigkeit, Treue, Verantwortung. Wähl für dich. Wahlsprüche, die zur Zeit auf vielen Plakaten in Klausenburg zu sehen sind. Für die Zeit nach den Parlamentswahlen am 30. November versprechen die politischen Parteien Rumäniens vieles. Aber glauben die Wähler ihnen? Was halten sie von ihren Politikern? Wem werden sie ihre Stimme geben? Und welche Probleme müssen ihrer Meinung nach von den Gewinnern der Wahl gelöst werden?</p>]]>
<![CDATA[<p>Die Meinungen der Menschen in Rumänien über ihre Politiker reichen von Pauschalisierungen wie: <i>„Die sind doch sowieso alle korrupt“</i> bis zu Einschätzungen wie der folgenden eines Professors der Babes-Bolyai-Universität Klausenburg, Flaviu Calin Rus: <i>„Die rumänischen Politiker müssen noch etwas ganz wichtiges lernen, nämlich glaubwürdig zu sein. Sie machen keine konsequente Politik, sie versprechen etwas, und handeln nach der Wahl völlig anders. Glaubwürdigkeit schaffen bisher nur die Politiker in Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern.“</i><br />
Wie werden die Menschen in Rumänien bei der Wahl mit dem Wissen umgehen, dass sie eigentlich keinem Versprechen glauben können? Antworten auf diese Frage hören sich hier so an: <i>„Ich gehe nicht wählen. Ich habe sowieso keine Ahnung, wie das alles funktioniert.“</i>, <i>„Ich werde zur Wahl gehen, weiß aber noch nicht, wer überhaupt kandidiert.“</i>, <i>„Man hat schon eine Wahl, nämlich zwischen der mehr und der weniger korrupten Partei“</i>. In einer Umfrage, die Ende Oktober vom CURS-Institut im Auftrag der Zeitung EVZ durchgeführt wurde, äußerte sich ein Drittel der Befragten überhaupt nicht zu der Frage, wen sie wählen würden, wenn am Sonntag Wahl wäre. Der Rest der Befragten würde zu 32% die PDL (Demokratisch-Liberale Partei) wählen und zu 31% die Allianz PSD-PC (Sozialdemokratische Partei und Konservative Partei). Die Partei des amtierenden Ministerpräsidenten Tariceanu (PNL – Nationalliberale Partei) liegt mit 18% deutlich dahinter. Der Ausgang der Wahl ist ungewiss.</p>

<p>Welche Partei auch immer die Wahl gewinnt, sie sollte laut Meinung der Wähler folgende drei Probleme lösen. Allen voran das Problem der niedrigen Löhne. Eine sehr wichtige Berufsgruppe, die Lehrer, bekommt ein Gehalt, von dem niemand leben kann. „Die sagen immer, wir müssten uns an die EU anpassen, deswegen haben wir auch genau dieselben Preise wie in Deutschland. Aber bei den Löhnen und Gehältern, da soll das EU-Niveau plötzlich kein Maßstab mehr sein.“ Mit den niedrigen Löhnen hängt das Problem der Abwanderung tausender Rumänen ins westeuropäische Ausland zusammen. Die PSD hat sich dieses Problems gleich in einem Wahlwerbespot angenommen. Dieser zeigt ein kleines Mädchen, welches mit dem Finger über die Europakarte fährt und mit trauriger Stimme sagt, sie wünsche sich, dass ihre Familie wieder zusammenkommt. Ein drittes Problem ist die Korruption. In Rumänien ist sie nicht nur ein Phänomen in der Wirtschaft. Sie reicht in die Politik und sogar auch in den Alltag der ganz normalen Leute hinein.</p>

<p>Wird nun die PSD mit ihrem Versprechen gewinnen, die Abwanderung zu stoppen? Oder eher die PDL, der eine größere Kompetenz in der Bekämpfung der Korruption zugesprochen wird? Und welche Versprechen werden umgesetzt, wenn die Wahl vorbei ist?</p>

<p><i>„Nach der Wahl wird sich nicht viel ändern. Die Politiker, die jetzt an der Macht sind, wollen nichts ändern. Sie sind korrupt und nur auf Profit aus. Die, die wirklich etwas ändern wollen, werden gar nicht erst in den erlesenen Kreis der Mächtigen hineingelassen.“</i></p>

<p><i>„Gefährlich wäre es, wenn bei der Parlamentswahl keine klare Mehrheit zustande kommt. Dann müssen die beiden großen Parteien zusammenarbeiten und nichts wird sich bewegen.“</i></p>

<p>Eines der beliebtesten rumänischen Wörter ist <i>„a se descurca“</i> – sich zurechtfinden. Egal was nach der Wahl aus den Versprechen der Parteien wird, <i>„ne descurcam“</i>, wir finden uns zurecht.</p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Artikel in der Zeit: Auf nach Cristuru!</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/artikel_in_der_zeit_auf_nach_cristuru-archiv.html" />
<modified>2008-11-17T20:16:24Z</modified>
<issued>2008-11-11T08:45:15Z</issued>
<id>tag:,2008:/3.176</id>
<created>2008-11-11T08:45:15Z</created>
<summary type="text/plain">Am 30. Oktober erschien in der Zeit ein interessanter Artikel über das Studieren in Rumänien. Der Autor zitiert dabei Helena Bähr, eine junge Frau aus Bautzen, die einen Freiwilligendienst in Keresztúr (Cristuru Secuiesc) beim Projekt Fehérlófia leistete, das von der...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage deutsch</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p><a href="http://www.zeit.de/2008/45/C-10-Osteuropa"><img alt="die_zeit_auf_nach_cristur_20081006.jpg" src="http://www.rig-bautzen.de/img/die_zeit_auf_nach_cristur_20081006.jpg" width="160" height="131" align="right" border="1" hspace="16" class="person" alt="bildschirmfoto der zeit"/></a>Am 30. Oktober erschien in der <a href="http://www.zeit.de/2008/45/C-10-Osteuropa">Zeit</a> ein interessanter Artikel über das Studieren in Rumänien. Der Autor zitiert dabei Helena Bähr, eine junge Frau aus Bautzen, die einen Freiwilligendienst in Keresztúr (Cristuru Secuiesc) beim <a href="http://www.feherlofia.org/">Projekt Fehérlófia</a> leistete, das von der Rumänieninitiativgruppe Bautzen unterstützt wird. <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Helena studiert heute in Klausenburg, der berühmten Universitäts- und Nokia-Stadt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cluj-Napoca">Cluj-Napoca</a>, ungarisch Kolozsvár: <em><blockquote>&#8222;Bisher zieht es deutschen Studenten allerdings hauptsächlich aus biografischen Gründen nach Osteuropa, etwa weil sie dort Verwandte oder Freunde haben. Das gilt auch für Helena Bähr. Ihre Beziehung zu Rumänien begann schon nach dem Abitur, als sie für zehn Monate in Cristuru Secuiesc, einem Städtchen in der rumänischen Provinz, als Freiwillige mit Heimkindern arbeitete und dort viele Freundschaften schloss. »Damals habe ich das Land lieben gelernt«, erzählt die Studentin. Als sie später ihr Masterstudium plante, sei ihr schnell klar geworden, dass sie noch einmal nach Rumänien gehen würde.&#8222;</blockquote></em><br />
Die Zeit: <a href="http://www.zeit.de/2008/45/C-10-Osteuropa">Auf nach Cristuru!</a> <i>(06.10.2008, http://www.zeit.de/2008/45/C-10-Osteuropa)</i></p>

<p>In diesem Zusammenhang weisen wir auf zwei Berichte von Helena Bähr aus ihrer Zeit als Freiwillige hin: &#8222;<a href="http://www.feherlofia.org/freiwilligendienst-archiv.html">Freiwilligendienst bei Fehérlófia</a>&#8220; und &#8222;<a href="http://www.feherlofia.org/freitagstreff-archiv.html">Freitagstreff</a>&#8220;.</p>

<p><br />
<img alt="freitagstreff2_420.jpg" src="http://www.rig-bautzen.de/img/freitagstreff2_420.jpg" width="466" height="317" alt="Freitagstreff"/></p>

<p><i>Bild: Helena beim Freitagstreff, in ihrer Zeit bei Fehérlófia</i></p>]]>

</content>
</entry>
<entry>
<title>Bericht aus dem Familienhaus vom September 2008</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/bericht_aus_dem_familienhaus_vom_september_2008-archiv.html" />
<modified>2008-10-07T15:31:55Z</modified>
<issued>2008-10-07T15:29:10Z</issued>
<id>tag:,2008:/3.172</id>
<created>2008-10-07T15:29:10Z</created>
<summary type="text/plain">Es geht auf Ende September zu, die Schule hat wieder angefangen und es ist wieder Zeit, dass letzte halbe Jahr Revue passieren zu lassen. Als ich mir vor zwei Tagen das erste mal so richtig Gedanken über den Inhalt des...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage deutsch</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p>Es geht auf Ende September zu, die Schule hat wieder angefangen und es ist wieder Zeit, dass letzte halbe Jahr Revue passieren zu lassen. Als ich mir vor zwei Tagen das erste mal so richtig Gedanken über den Inhalt des Berichts gemacht habe, ist mir aufgefallen, wie schnell  die Zeit verging, und wie intensiv  sie eigentlich war. Es gab eine Menge schöne, aber leider auch ein paar unerfreuliche Erlebnisse und Ereignisse. Es gab viel Arbeit im Garten und auf dem Hof, aber wir haben auch viele gemeinsame kleinere Ausflüge gemacht und Feste gefeiert.<br />
Damit möchte ich auch gleich beginnen. Unser erstes grosses Fest war am 18. Mai, die Erstkommunion von Fanny. Die feierliche Zeremonie fand in unserer katholischen Kirche in Keresztúr statt.</p>

<p><img src="/img/fanny_erstkommunion.jpg" width="115" height="156" border="0" alt="Erstkommunion von Fanny"><img src="/img/fanny_erstkommunion_2.jpg" width="209" height="158" border="0" alt="Erstkommunion von Fanny"></p>]]>
<![CDATA[<p>Gleich am Anfang der Sommerferien war die Geigengruppe, in der Krisztina spielt und eine Tanzgruppe aus dem Ort für eine Woche nach Ungarn eingeladen.<br />
Trotz des etwas unbequemen Starts, sie fuhren mit einem uralten Bus, war der Ausflug für Krisztina ein voller Erfolg. Sie haben dort viel musiziert, getantzt, neue Freunde kennen-gelernt und viele Sehenswürdigkeiten besucht.<br />
Im Juli war dann der schon fast traditionelle Deutschlandbesuch von Fanny, Flórián, Krisztina und Robi´s Mutter. Auf grund des schlechten Wetters fiel das, auf was sich die Kinder am meisten gefreut hatten, aufs Baden gehen, aus. Bevor es den Kindern jedoch fast zu langweilig geworden wäre, sind sie auch dieses Jahr ins Schullandheim nach Neukirch, ins Indianerlager, gefahren. Die Betreuer waren die gleichen, wie im vergangenen Jahr und ein paar bekannte Gesichter unter den Kindern waren auch. Was Flórián am meisten imponiert hat, war die Nachtwanderung. Auch wenn er es nicht zugeben will, aber ein bischen Angst hatte er schon.<br />
Ende August hatten die drei die Möglichkeit an einer Rüste in Ivó teilzunehmen. Hintergrund war die Vermittlung von handwerklichen, zum Teil auch traditionellen Techniken. Im Angebot waren Perlen fädeln, schnitzen und Bemalen von Holzscheiben.<br />
Wir waren alle sehr positiv überrascht, als wir diese Ergebnisse sahen:</p>

<p><img src="/img/volkskunst_1.jpg" width="62" height="187" border="0" alt=""><img src="/img/volkskunst_2.jpg" width="128" height="188" border="0" alt=""><img src="/img/volkskunst_3.jpg" width="110" height="188" border="0" alt=""><img src="/img/volkskunst_4.jpg" width="129" height="185" border="0" alt=""><img src="/img/volkskunst_5.jpg" width="129" height="187" border="0" alt=""><img src="/img/volkskunst_6.jpg" width="146" height="189" border="0" alt=""><img src="/img/volkskunst_7.jpg" width="138" height="190" border="0" alt=""></p>

<p>Einige Woche jedoch, bevor die Sommerferien begannen,schrieb Krisztina ihre grossen Klausuren. Im Vergleich zu den Klausuren, die schon am Ende des ertsen Halbjahres geschrieben wurden, war eine Steigerung sichtbar, aber noch nicht unbedingt zufriedenstellend. Diese „Prüfungen “ und auch die kommenden in der 8. Klasse werden ausschlaggebend sein für den Abschluss und für die weiteren Möglichkeiten auf dem Gymnasium. Seit Beginn der Schule ( zwei Wochen) zeigt Krisztina eine enorme Motivation, alle Hausaufgaben wurden gewissenhaft gemacht und für die kommmenden Unterrichtsstunden gelernt. Wir würden uns sehr freuen, wenn dieser Zustand anhalten würde, damit Krisztina ihre Pläne auch verwirklichen kann. Krisztinas Wunsch ist eine Ausbildung zur Krankenschwester, leider geht dies aber nur mit Abitur.</p>

<p>Edu`s schulische Entwicklung dagegen ist nicht so positiv. Unsrere Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Schulwechsel von Keresztúr nach Udvarhely haben sich leider bestätigt. Viele Fehlstunden und absolute Negativeinstellung zum Lernen führten dazu, dass er die 10. Klasse nicht geschafft hat und diese somit wiederholen muss. Diesmal hat er sich auf dem beruflichen Gymnasium „ Zeyk Domokos“ hier in Keresztúr angemeldet. Aber auch dieser Neuanfang hat nicht funktioniert, da er schon in den ersten zwei Wochen nur unregelmässig die Schule besucht. Seit dem ersten Schulwechsel im letzten Jahr haben wir und auch seine Betreuerin vom Jugendamt schon unendlich viele Gespräche mit ihm geführt, aber ohne dauerhaften Erfolg. Edu sieht seine momentane Zukunft in der Fremdenlegion, und die hängt seiner Meinung nach nicht vom schulischen Erfolg ab, sondern vom erreichen des 18. Lebensjahres. Was das nächste Halbejahr ( bis zu seinem Geburtstag) bringen wird und wie es danach weitergehen soll, dazu trauen wir uns keine Prognosse zu stellen, die Hoffnung, dass er den hier erforderlichen 10. Klassenabschluss machen wird, haben wir aber noch nicht ganz aufgegeben.</p>

<p>Bei Julián und Jeno gibt es keine grossen Veränderungen, Julian hat sein Studium schon Mitte September wieder angefangen und Jenö wird diese Woche wieder nach Klausenburg ziehen.  Während der Semesterferien waren beide, jeder in seinem Fachgebiet zu Erfah-rungsaustauschen und Weiterbildungen in Ungarn. Begeistert haben sie uns erzählt, was sie alles gesehen haben und welche Erlebnisse sie hatten. Für beide war es die Motivation am Berufswunsch festzuhalten und weiter zumachen.</p>

<p>Viele Dinge , die Julián während seines Studiums gelernt hat, konnte er auch bei uns zu Hause ausprobieren und umsetzen, wie zum Beispiel neue Bäume und Sträucher pflanzen, Bäume ausästen und den Wein verschneiden. Ausserdem  war er für einen Monat, im August, zum Praktikum in Deutschland und hat bei der Anlegung eines Parkes für ein Museum mitgeholfen.Ein Entgeld gab es für diese Arbeit nicht, aber eine Menge neue Erfahrungen und praktische Übung.</p>

<p>Jeno war während der Semesterferien überwiegend bei uns und hat einiges im Haus wieder auf Vordermann gebracht, viel im Garten geholfen und unsere alte Sitzecke zu einer neuen und schöneren umgewandelt:</p>

<p><img src="/img/sitzecke_1.jpg" width="192" height="144" border="0" alt=""><img src="/img/sitzecke_2.jpg" width="192" height="145" border="0" alt=""></p>

<p>Wie auch im letzten Jahr schon, war Jenö auch dieses Mal wieder aktiv an der Vorbereitung und Durchführung des Zeltlagers in Turia beteiligt.</p>

<p>Gyöngyi`s grosser Tag war der 15. Juni. Mit einer feierlichen Messe und anschliessender Festveranstaltung in der Aula der Universität geht für Gyöngyi ein vierjähriges Studium fast zu Ende. Fast zu Ende deshalb, da die Diplomarbeit bis Februar nächsten Jahres noch eingereicht werden muss.<br />
Um dies gebührend zu feiern, haben wir uns, Julian, Jenö, Zsofi, Lucia (Gyöngyis Freundin), Gyöngyis Freund, Babara Likus aus Bautzen und wir als Familienhauseltern, mit ihr in Klausenburg getroffen. Für uns als Pflegeeltern, war es ein überwältigender Moment, als Gyöngyi`s Name zwischen den über 80 Namen aufgerufen wurde. Nach der sehr langen offiziellen Festveranstaltung sind wir alle gemeinsam Essen gegangen und haben somit den aufregenden und zum Teil auch hektischen Tag, noch gemütlich ausklingen lassen.</p>

<p><img src="/img/gyongyi_kicsengetes.jpg" width="297" height="223" border="0" alt=""><img src="/img/gyongyi_kicsengetes_2.jpg" width="192" height="256" border="0" alt=""></p>

<p>Sie ist die erste von allen, die ihr Studium erfolgreich beendet hat.<br />
Nach dem Abschluss gab es für Gyöngyi jedoch kein Ausruhen. Sie hat einen Ferienjob in Klausenburg bei Nokia angenommen. Schicht- und Fliessbandarbeit haben sie ganz schön an die Grenzen gebracht. Leider haben wir sie nur eine Woche in den Semesterferien gesehen, dafür haben wir aber öfters miteinander telefoniert. Ob Gyöngyi für die Zeit bis zur Diplomarbeit vom Jugendschutzbund unterstützt wird und damit bei uns bleiben kann, ist noch nicht entschieden. Wann es eine Entscheidung geben wird, wissen wir noch nicht.</p>

<p>Zsofi`s  Wünsche und Pläne vom letzten Jahr, ein erfolgreiches Studium Englisch- Deutsch, sowie das Bestehen der Fahrschule, sind nicht in Erfüllung gegangen. Trotz gutem Zureden von vielen Seiten, nicht nur von uns, hat sie sich an einen der schwierigsten Studiengänge getraut. Schon nach dem ersten Semester war es abzusehen, dass es für Zsofi fast unmöglich ist, dies zu Ende zuführen, da sie nur knapp die Hälfte der Prüfungen bestanden hat. Nach langen Überlegungen hat sie sich nun für den Studiengang Touristik und Geografie eingeschrieben und fängt jetzt mit ihrem ersten Semester an.</p>

<p>Auch bei der Fahrschule läuft es nicht ganz so, wie es es sich vorgestellt hat. Nach drei missglückten Versuchen ist die nächste Chance im Dezember.</p>

<p>Es gibt noch eine Sache, die wir erwähnen wollen und auch müssen, auch wenn dies Zsofi  nicht unbedingt in ein positives Licht rückt. Eine Sache, die uns die gesamte Ferienzeit über beschäftigt hat, und wegen der wir auch einige Male Auseinandersetzungen mit Zsofi hatten.</p>

<p>Es ist ihre „Arbeitsscheu“. Sie ist die einzige von unseren Grossen, die während der Semesterzeit kein Praktikum gemacht oder einen Fereinjob gefunden hat. Angeblich waren keine, für sie passende, dabei. Selbst bei uns im Haus gab es fast keinen Tag, wo sie freiwillig und/ oder ohne Aufforderung mitgeholfen hat. Wir hoffen für die Zukunft, dass sich dies im Laufe ds Reifungsprozesses zum „ Erwachsen werden“ noch ändern wird.</p>

<p>Nach einem unendlich heissen und trockenen Sommer, warten wir jetzt auf einen schönen,milden Herbst und einen schneereichen Winter zum Ski fahren.</p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Freundesbrief Mai 2008</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/freundesbrief_mai_2008-archiv.html" />
<modified>2008-06-23T09:10:47Z</modified>
<issued>2008-06-23T09:10:03Z</issued>
<id>tag:,2008:/3.169</id>
<created>2008-06-23T09:10:03Z</created>
<summary type="text/plain"><![CDATA[Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden. PDF-Datei - ca.&nbsp;816&nbsp;kB...]]></summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Freundesbrief PDF</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p>Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden.</p>

<p><img src="/_img/pdficon_small.gif" width="23" height="16"><a href="/download/Freundesbrief_Mai2008.pdf">PDF-Datei - ca.&nbsp;816&nbsp;kB</a></p>]]>

</content>
</entry>
<entry>
<title>Weihnachtsbrief 2007</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/weihnachtsbrief_2007-archiv.html" />
<modified>2008-01-30T10:43:57Z</modified>
<issued>2007-12-20T19:38:57Z</issued>
<id>tag:,2007:/3.166</id>
<created>2007-12-20T19:38:57Z</created>
<summary type="text/plain">In einem Dorf in Südindien steht ein riesengroßer Baum. Niemand weiß, wie alt er ist. Dieser Baum heißt Ammamaram, d. h. Mutterbaum und birgt in sich eine große Höhlung, in der ein Mensch sitzen kann. Eine Legende erzählt folgendes: Vor...</summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Homepage deutsch</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p><i>In einem Dorf in Südindien steht ein riesengroßer Baum. Niemand weiß, wie alt er ist. Dieser Baum heißt Ammamaram, d. h. Mutterbaum und birgt in sich eine große Höhlung, in der ein Mensch sitzen kann.<br />
Eine Legende erzählt folgendes: Vor vielen Jahren lebte ein Weiser in dieser Höhle. Er aß nur Früchte von diesem Baum und trug Rinde dieses Baumes als Kleidung.<br />
Nach seinem Tod fand man auf der Rinde, die er getragen hatte, folgendes aufgezeichnet:</p>

<p>Der Baum isst selbst nicht seine süßen Früchte.<br />
Es trinkt der Fluss nicht seine eigenen Fluten.<br />
Und für sich selber regnet nicht die Wolke.<br />
Zum Nutzen anderer dient die Kraft des Guten.</i></p>

<p>Sehr geehrte Freunde und Förderer,</p>

<p>mit dieser kleinen Geschichte grüßen wir Sie zur Weihnacht und zum neuen Jahr. Möge das neue Jahr gut zu Ihnen sein und viele erfreuliche Erfahrungen für Sie bereithalten.</p>

<p>Wir bedanken uns recht herzlich für alle Unterstützung und Hilfe im vergangenen Jahr. Sie haben dazu beigetragen, dass wir unsere Arbeit mit den elternlosen Kindern in Cristuru-Secuiesc/Rumänien fortführen konnten.</p>

<p>Für uns war das letzte Jahr mit vielen schönen aber auch traurigen Erfahrungen verbunden. Schön ist es zu sehen, wie junge Menschen die kaum Unterstützung durch Eltern oder Staat erfahren, dank unserer Arbeit für sich selber Mut und Lust am Leben finden. Dies bekommen wir oft und auf vielfältige Weise mitgeteilt.</p>

<p><img src="/img/weihnachten_2007_420.jpg" width="420" height="315" border="0" alt=""><br />
<i>Bild: Kinder im Jugendprojekt Fehérlófia</i></p>]]>
<![CDATA[<p>Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr über die Aktion genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut / Sozialer Tag in Sachsen eine Förderungszusage für den Bau eines Jugendzentrums in Cristuru-Secuiesc zugesprochen bekamen. Zurzeit laufen für den Bau die Vorbereitungen und im Frühling 2008 sollen die Bauarbeiten beginnen. Als weiterer Partner wird der Rotary-Club Dresden Blaues Wunder, der Rotary-Club Bern/Schweiz in Kooperation mit Rotary International den Bau unterstützen. Jedoch suchen wir noch weitere Partner, um wirklich ein ausreichendes und solides Gebäude entstehen zu lassen, welches den Anliegen und den Anforderungen der dortigen Jugendarbeit entsprechen kann. Unser Partnerverein Fehérlófia in Cristuru-Secuiesc konnte sich in diesem Jahr gut entwickeln und sein Engagement verstärken.</p>

<p>Wir sind dankbar für den Freiwilligendienst von Markus Wiatr aus Bautzen. Mit seinen vielfältigen Gaben und seinem sympathischen Wesen wurde er für viel Jugendliche ein wichtiger Freund und Begleiter. Seit Oktober sind Christopher Fehse und Ute Pritzke zum Freiwilligendienst entsandt. Beide haben sich mittlerweile gut eingearbeitet.</p>

<p>Im Frühjahr haben Peter Großmann aus Großdubrau und Lucia Barca aus Oderheiu-Secuiesc geheiratet und leben nun in Siebenbürgen. Peter leitet noch bis zum Sommer 2008 das Jugendprojekt Fehérlófia. Dann soll Hajnalka Mátéffy nach ihrer Elternzeit wieder die Leitung übernehmen.</p>

<p>Wir freuen uns über die im Familienhaus lebenden Jugendlichen. Vier von ihnen studieren inzwischen und sind sehr motiviert, ihren eigenen Weg zu finden und ihr Leben verantwortlich in die eigenen Hände zu nehmen. Ein großes Dankeschön an Jana Imre- Zeidler und Robert Imre, die als Hauseltern den Kindern und Jugendlichen stets verlässliche Bezugspersonen und Ersatzeltern sind. Trotz aller Widrigkeiten und finanziellen Engpässe schaffen Sie im Familienhaus einen wunderbaren Ort der Geborgenheit und Ermutigung für die eigenen und die aufgenommenen Kinder.<br />
Nicht so glücklich sind wir über die nur langsam vorankommenden Veränderungen bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen in den Wohngruppen des Kinderschutzbundes, welcher richtig übersetzt eigentlich „Kinderverteilendes Zentrum“ heißen müsste. Das Interesse an einer echten Förderung der Kinder ist nach wie vor sehr unterentwickelt und zumeist geht es nur um eine Verwahrung im Sinne von „satt, sauber, trocken“ Das ist wirklich schade und so viele wundervolle Begabungen bleiben damit verborgen und können sich nie entwickeln.<br />
Umso deutlicher ist uns die Wichtigkeit der Arbeit von Fehérlófia, die genau dort ansetzt.</p>

<p>Leider werden es wieder mehr Kinder, die ohne Eltern aufwachsen oder von ihren Eltern aufgrund von Verarmung abgegeben werden. Auch die Unterbringung der unter 12-jährigen in Pflegefamilien hat nicht wirklich funktioniert. Viele dieser Kinder sind zurückgekommen und haben die Pflegefamilien wieder verlassen. Darum finden sich in der Arbeit von Fehérlófia immer mehr kleine Kinder, zum Teil im Kindergartenalter wieder.</p>

<p>Rumänien erlebt eine rasante wirtschaftliche Entwicklung. Viele Menschen gehören zu den neuen Reichen und profitieren von den neuen Chancen. Der Schlüssel dafür sind Bildungschancen, familiäre, ethnische und soziale Herkunft sowie Selbstständigkeit.<br />
Alle diese Aspekte gehören nicht unbedingt zu den Schätzen, welche unseren Kindern und Jugendlichen zuteil wurden und werden. Unsere Arbeit kann dem wichtige Impulse entgegensetzen aber ohne eine entsprechende Wahrnehmung der Problematik auf politischer Ebene, bleiben unsere Bemühungen sehr begrenzt.<br />
Immer wieder erleben wir darum auch das Scheitern der Jugendlichen auf ihrem Weg. Wenn dann keine Eltern da sind, die einen neuen Start unterstützen können, ist der erste Fall rasch bodenlos.<br />
Wir danken besonders auch den Förderern, die durch gezielte Patenschaften einzelne Jugendliche bei der Ausbildung unterstützen.</p>

<p>Überleben in Rumänien ist für viele Menschen ein Kunststück. Oft fragen wir uns wie es geht. Gerade in dieser Jahreszeit werden in vielen Wohnungen und Häusern wieder die Zimmer verschlossen, die Heizungen abgedreht und alle Familienmitglieder ziehen in die Küche, um dort den Winter auf engstem Raum zu verbringen. Man muss dann nur einen Raum heizen, was bei Energiepreisen, die sich von deutschen Preisen kaum unterscheiden, oft die einzige Lösung ist.</p>

<p>Wir können nicht all diese Probleme lösen aber wir möchten weiter Wärme geben und Mitleben, mit den Menschen in Cristuru-Secuies und den Kindern und Jugendlichen aus dem ehemaligen Kinderheim.</p>

<p>Nochmals herzlichsten Dank für Ihre Hilfe, Begleitung und Unterstützung.</p>

<p>Ihr</p>

<p><i>Wolfram Hesse</i><br />
Im Namen der Rumänieninitiativgruppe Bautzen</p>

<p>Im Internet: www.rig-bautzen.de</p>

<p>Spendenkonto: 1000006391<br />
Bankleitzahl: 855 500 00<br />
Kreissparkasse Bautzen</p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Freundesbrief Mai 2007</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.rig-bautzen.de/archiv/freundesbrief_mai_2007-archiv.html" />
<modified>2007-11-13T08:45:27Z</modified>
<issued>2007-11-13T08:42:45Z</issued>
<id>tag:,2007:/3.158</id>
<created>2007-11-13T08:42:45Z</created>
<summary type="text/plain"><![CDATA[Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden. PDF-Datei - ca.&nbsp;1&nbsp;Mb...]]></summary>
<author>
<name>Peter</name>
<url>http://www.acado.de</url>
<email>peter@acado.de</email>
</author>
<dc:subject>Freundesbrief PDF</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.rig-bautzen.de/">
<![CDATA[<p>Sie können den Freundesbrief hier als PDF-Datei herunter laden.</p>

<p><img src="/_img/pdficon_small.gif" width="23" height="16"><a href="/download/Freundesbrief_Mai2007.pdf">PDF-Datei - ca.&nbsp;1&nbsp;Mb</a></p>]]>

</content>
</entry>

</feed>