Sonntag, 15. Dezember 2013

Ein Jahresrückblick 2013

Gudrun Miersch,
Schatzmeisterin und
Leiterin unseres Büros
Von Gudrun Miersch:

„In den letzten Wochen haben sich viele Menschen an der Weihnachtspäckchenaktion für die Kinder beteiligt. Dafür vielen Dank! Schade, dass Sie die leuchtenden Kinderaugen nicht sehen können, wenn die Kinder und Jugendlichen die Pakete auspacken.

Die Weihnachtsfeier im Begegnungshaus und natürlich die feierliche Übergabe der Geschenke aus Deutschland ist für die Waisenkinder jedes Jahr ein Höhepunkt. Sie freuen sich, dass jemand in der Ferne an sie denkt und dass sie etwas bekommen, was nur für sie bestimmt ist. Mehrere Male durfte ich erleben, wie sie aufgeregt und glücklich mit ihren Päckchen unterm Arm in ihre Wohngruppen gingen.

So viele schöne Tage erleben sie leider nicht oft im Jahr. Das beschränkt sich auf die Weihnachtsfeier und auf den Tag, wo sie eine hübsche persönliche Geburtstagskarte von der RIG erhalten und auf erlebnisreiche Stunden im Gemeinschafthaus „Kerekudvar“.

Wir haben dieses Jahr eine Fördervereinbarung zwischen RIG und unserem Partnerverein „Feherlofia“ abgeschlossen, um über die Arbeit im Kerekudvar ständig informiert zu werden und den Einsatz der Spenden zu kontrollieren. Die Sozialarbeiterinnen im Gemeinschaftshaus „Kerekudvar“ führen jetzt ein Hausbuch, wo sie alle Aktivitäten und Programme für die Waisenkinder festhalten.


Wir legen besonderen Wert auf die Bildung und Gesundheitserziehung der Waisenkinder. Wir haben uns vorgenommen, weiterhin jährlich  unser Begegnungshaus zu besuchen und die Arbeit des Feherlofia-Vereines nachzuvollziehen. Für die Kosten  unserer Reise kommen wir natürlich jeder selbst auf, damit unser Spendenkonto nicht belastet wird. Wir benötigen jeden Euro für die Arbeit mit den Kindern.

Kinder treffen sich im Garten
des Begegnungshauses "Kerekudvar"
Für die Kinder ist das Begegnungshaus und die Arbeit der dortigen Erzieher sehr wichtig. Da ich mich davon schon einige Male vor Ort davon überzeugen konnte,  sehe ich meine ehrenamtliche Tätigkeit als Leiterin des Büros und als Vorstandsmitglied der Rumänieninitiative als sehr notwendig an. Unser Vorstand besteht zurzeit leider nur aus drei Mitgliedern. Darum ist es ganz wichtig, dass sich noch ein oder zwei Unterstützer unseres Vereins für dieses Ehrenamt bereit erklären.

Mit dem Verein „Rumänien AG Hemmingen“, welche ebenfalls vor 20 Jahren gegründet wurde und mit ihrem Partnerverein in Rumänien „Haus für Morgen“ elternlose Kinder in Familienhäuser in der Umgebung von Keresztur unterstützten, haben wir im Sommer ein gemeinsames Projekt gestartet:

Mädchen beim Training
für den Kinderzirkus
Es wurde ein Kinderzirkus in Székelykeresztúr gegründet, welcher vom Zirkus Salto aus Hannover angeleitet und von beiden deutschen Vereinen finanziert wird. Dort trainieren Waisenkinder und Kinder aus der Stadt gemeinsam, wodurch die Integration der elternlosen Kinder in der Stadt gefördert wird und das Selbstbewusstsein dieser Kinder gestärkt wird. Ich bedanke mich recht herzlich für die Spender für dieses Projekt. Über weitere Spenden dafür würden wir uns sehr freuen.

Ich bin froh, dass die beiden Vereine in Deutschland zusammenarbeiten und ihre Erfahrungen austauschen und würde mir das auch für die beiden Partnervereine in Rumänien wünschen.“

Bernhard Preiß, stellv. Vorsitzender des Vorstands:

„Nun schon das fünfte Jahr konnte die aktive Freizeitgestaltung im Begegnungshaus „Kerekudvar“ mit sozialer und bildender Prägung durchgeführt werden.

Dies wurde hauptsächlich durch Spenden unseres Vereines ermöglicht. Wir können damit die fehlenden Eltern nicht ersetzen, fördern aber Aktivität, Vertrauen und Freude der Waisenkinder.

Der Zirkus geht weiter:
Kinder beim Training in der Turnhalle
einer Dorfschule nahe Székelykeresztúr
Ein Höhepunkt in diesem Jahr war ganz sicher der Beginn des Kinderzirkusprojektes „Salto“, zu dem 11 Jugendliche und junge Erwachsene der Rumänien Arbeitsgruppe Hemmingen e.V. und unseres Vereines eine Juliwoche in Keresztur mit 25 Waisenkindern, die sonst auch zum Haus Kerekudvar kommen, Akrobatik einstudierten und dann in einer Turnhalle öffentlich auftraten.

Die Fortführung dieser wertvollen Arbeit ist nur durch Ihre Hilfe möglich.“

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